Der Sport-Campus heisst OYM

07. März 2016

Als Privatmann plant EVZ-Präsident Hans-Peter Strebel in Cham den Bau eines schweizweit einzigartigen Ausbildungs- und Trainingszentrums. An der heutigen Medienorientierung in Cham wurden weitere Details bekannt. Hier der Wortlaut der offiziellen Medienmitteilung von Hans-Peter Strebel:

 

Hans-Peter Strebel, heutiger Clubpräsident des EVZ, plant den Bau eines grosszügigen Ausbildungs- und Trainingszentrums für Spitzenathleten. Der in Planung befindliche Neubau soll auf dem Gebiet Cham-Nord in Nachbarschaft zum Lorzenpark entstehen. Das Projekt ist in zweifacher Hinsicht einzigartig: Einerseits sprengt das neue Zentrum konzeptionell wie auch infrastrukturell den Rahmen des Bekannten in der Schweiz und wird im nationalen Eishockey- und Spitzensport neue Massstäbe setzen. Andererseits ist das Bauvorhaben insofern beispiellos, als dieses von der Privatperson Hans-Peter Strebel initiiert, finanziert und inskünftig betrieben wird. Das neue Ausbildungs- und Trainingszentrum erhält den bezeichnenden Namen OYM («on your marks»). «On your marks», das Pendant zum deutschen «auf die Plätze», steht im Spitzensport für das offizielle Zeichen, in die Startblöcke zu gehen. OYM ist aber vielmehr das Programm als nur der Name des geplanten Sportkomplexes.

 

Am Montag informierte Hans-Peter Strebel, Clubpräsident des EVZ, anlässlich einer Medienorientierung auf der Gemeindeverwaltung in Cham über sein privates Bauprojekt. Nun ist bekannt, dass Strebel als Privatperson Land in unmittelbarer Nachbarschaft zum Lorzenpark – konkret das Baufeld C im Bebauungsplan Cham-Nord – erworben hat. An dieser verkehrstechnisch gut erschlossenen Lage soll bis 2019 das OYM - ein schweizweit einzigartiger Sportkomplex - entstehen.

 

Eine persönliche Investition in kommende Eishockey-Generationen

Hans-Peter Strebel realisiert dieses Bauvorhaben als Privatperson und wird das künftige Ausbildungs- und Trainingszentrum für Spitzensport auch unabhängig betreiben. Dass der EVZ dabei als einer der Hauptnutzniesser von der neuen eishockeyspezifischen Infrastruktur profitieren wird, liegt auf der Hand. Denn das Zuger Eishockey ist für Strebel seit seinerJugend eine Herzensangelegenheit. Sein grosses finanzielles Engagement sieht er alspersönliche Investition in die Zukunft des Eishockeysports in Zug und darüber hinaus. Hans-Peter Strebel geht es nicht um einen monetären «Return», sondern um einen ideellen Erfolg, namentlich der Umsetzung seiner Vision, durch Nachwuchsförderung möglichst viele Athleten aus den eigenen Reihen in die Nationalliga A zu führen. Nichts desto trotz sollen sich die betrieblichen Ausgaben und Einnahmen des künftigen Ausbildungs- und Trainingszentrums die Waage halten und unter dem Strich eine schwarze Null aus dem Betrieb des OYM resultieren. Sämtliche Nutzniesser – so auch der EVZ – werden deshalb für die Benutzung der neuen Infrastruktur eine Miete bezahlen.

 

OYM («On your marks») – ein Name wird zum Programm

«Wir schätzen uns absolut glücklich, einen Präsidenten zu haben, der als Privatperson die Möglichkeiten, die Begeisterung und das nachhaltige Denken hat, um für unsere langfristigen Ziele die beste Infrastruktur und die fundierteste Ausbildung zur Verfügung zu stellen», betont Patrick Lengwiler, CEO des EVZ. Der EVZ, vertreten durch Lengwiler, sitzt als zukünftiger Hauptnutzniesser im Planungsteam und hat massgeblich zur Ausgestaltung des Raumprogramms im OYM beigetragen. Neben zwei Trainingseisfeldern umfasst der in Planung befindliche Neubau ein Athletikcenter von rund 3’000 Quadrametern Fläche, eine Turnhalle, ein Running Track von 80 Metern Länge, zahlreiche Schulungs- und Seminarräume sowie weitere eishockeyspezifische Infrastrukturen wie Skatemill- und Schussanlagen. Im Aussenbereich auf dem Dach des OYM entsteht ein Motorikpark mit einem Beachvolleyballfeld. Ergänzt wird das Raumprogramm durch Büroräumlichkeiten für die Praxisfirma der Hockey Academy Auszubildenden sowie Unterkunftsmöglichkeiten für die Durchführung von Trainingslagern beispielsweise der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaften.

 

Spitzenathletik dank wissenschaftlicher Begründung

Dass ein Team von Wissenschaftlern unter der Leitung von Marco Toigo, Dr. sc. nat. ETH, der bereits heute im Rahmen von Konzeption und Schulung der Hockey Academy Ausbildung mit dem EVZ zusammenarbeitet, räumlich im OYM integriert wird, erstaunt wenig. Zumal Hans-Peter Strebel als früherer Naturwissenschaftler und Pharmaunternehmer grossen Wert auf die wissenschaftliche Begründung der Ausbildungsinhalte legt. Neben diesen sportspezifischen Angeboten wird der künftige Sportkomplex in Cham-Nord auch öffentlich zugängliche Aufenthaltsbereiche wie Lobby, Foyer und Mensa mit Durchblick auf das Trainingseis beherbergen.

 

Ein sportlicher Meilenstein für den Kanton Zug

Mit Strebels Vorhaben wird der Kanton Zug bald zur Eishockey-Hochburg avancieren. Florian Kohler, CEO der Swiss Ice Hockey Federation, ist überzeugt, «mit der Umsetzung dieses Bauvorhabens setzt Hans-Peter Strebel einen Meilenstein, der national ausstrahlen wird und zwar weit über den Eishockeysport hinaus.» Das Projekt ist auch für die Ennetsee Gemeinde Cham von grosser Bedeutung, weshalb Gemeindepräsident, Georges Helfenstein, hinter dem privat initiierten Bau des OYM steht. «Cham verfügt bereits heute über ein namhaftes Sportcluster. Dass nun eine derart einzigartige Sportinfrastruktur auf Chamer Gemeindeboden geplant wird, ist für uns ein Glücksfall und entspricht unseren Legislaturzielen. Cham ist eine aktive Sportgemeinde und will es auch bleiben.»

 

Auf die positive Machbarkeitsstudie folgte der Landkauf

Aufgrund des positiven Resultats der Machbarkeitsstudie hat Hans-Peter Strebel den Kaufvertrag für das Bauland in Cham-Nord unterzeichnet. Zusammen mit Fachplanern wird nun das Projekt OYM erarbeitet, um ein Baugesuch einzureichen.

 

 

Medienkontakt Dr. Hans-Peter Strebel:

Sarah Meier-Bieri

sarah@meier-bieri.ch

Tel.: 079 272 00 68