Finnischer Weltmeister zum EVZ

30. März 2015

Mit dem finnischen Internationalen Jarkko Immonen (33) hat der EVZ den gesuchten Center für die nächsten zwei Jahre gefunden.

 

EVZ-Sportchef Reto Kläy hat die vakante Position des vierten Ausländers mit einer Wunschlösung besetzen können: "Jarkko Immonen ist ein erfahrener, intelligenter, kräftiger und torgefährlicher Center und spielt in allen drei Zonen auf einem hohen Niveau. Ein absoluter Leadertyp!"

 

Der am 19. April 33 Jahre alt werdende Finne ist 182 cm gross, 91 kg schwer und kommt vom russischen KHL-Verein Torpedo Novgorod in die Schweiz. Mit 43 Punkten aus 62 Spielen war er in der Saison 2014/2015 der drittbeste Scorer seines Teams, das in der Regular Season unter 28 Mannschaften Platz 12 belegte und im Playoff-Viertelfinal gegen Titelfavorit SKA St. Petersburg ausgeschieden ist.

 

Der neue EVZ-Stürmer, der nicht mit dem gleichnamigen EVZ-Assistenztrainer verwandt ist, kommt mit einem eindrücklichen Leistungsausweis nach Zug. Von 2005 bis 2007 spielte er für die Organisation der New York Rangers und kam zu 20 Einsätzen in der NHL (8 Punkte) und 141 Einsätzen im Farmteam Hartford in der AHL (129 Punkte). 2009 wurde er finnischer Meister mit JYP Jyväskylä. Die letzten 6 Jahre bestritt er 396 Spiele in der KHL und erzielte für Bars Kasan (2009-2013) und Torpedo Novgorod (2013-2015) insgesamt 249 Scorerpunkte. 2010 holte er mit Kasan seinen zweiten persönlichen Meistertitel. Seit 2009 gehört er zu den Stammspielern der finnischen Nationalmannschaft, mit der er 2011 Weltmeister und 2014 Vizeweltmeister wurde und zwei Olympiamedaillen gewonnen hat (Bronze 2010 und 2014).

 

Jarkko Immonen (verheiratet, eine Tochter) hat beim EVZ einen Zweijahresvertrag unterschrieben und weilte letzte Woche in Zug, um die letzten Transferdetails zu regeln. Nach dem Sommertraining in Finnland wird er mit seiner Familie Ende Juli definitiv in die Innerschweiz umziehen. Diese Woche (Mittwoch in Kloten, Freitag in Basel) absolviert er mit Finnland zwei WM-Vorbereitungsspiele gegen die Schweiz.