Break EVZ, Rebreak SC Bern: Nach zwei Auswärtssiegen beginnt die Finalserie zwischen dem EVZ und dem SCB wieder von vorne – sozusagen als Serie Best-of-Five mit dem Heimvorteil wieder auf Berner Seite.

Im Zuger Lager war man am Samstag verständlicherweise enttäuscht, die gute Ausgangslage nach dem 4:1-Startsieg in der Bundesstadt nicht mit einem Heimsieg konsolidiert zu haben. Die Gründe für die Niederlage suchte man nicht beim starken Gegner, sondern bei sich selbst: „Wir sind nicht so kompakt aufgetreten wie gewünscht und haben zu viele Zweikämpfe verloren“, haderte Lino Martschini. „Wir müssen besser zusammenarbeiten und kommunizieren, damit wir wieder besser aus unserer Zone herauskommen“, forderte Captain Raphael Diaz. Und Head Coach Dan Tangnes stellte nüchtern fest: „Wir haben zu wenig getan, dass wir den Sieg verdient hätten.“

Grund zu Aufregung besteht nicht. Schliesslich war es erst die zweite Zuger Niederlage im elften Playoff-Spiel und die erste nach vier aufeinander folgenden Siegen gegen den SCB. Und dass es zwischen den beiden besten Mannschaften der Saison eine kurze Serie geben würde, war und ist nicht zu erwarten. Zudem gab es auch am Samstag ein paar positive Aspekte, die man am Dienstag nach Bern mitnehmen kann: Das Powerplay zum Beispiel, das regelmässig für Alarmstufe 1 im gegnerischen Drittel sorgt. Oder die Moral des Teams, das zweimal einen Rückstand aufholen konnte. Oder die Erkenntnis, dass auch eine suboptimale Leistung beinahe noch zum Sieg gereicht hätte.

Die Marschrichtung für das Spiel vom Dienstag fasst Lino Martschini so zusammen: „Wir müssen wieder an die Leistung anknüpfen, die wir im ersten Spiel in Bern gezeigt haben.“ An Form und Selbstvertrauen fehlt es nicht: In der PostFinance Arena haben die Zuger inzwischen die letzten drei Gastspiele gewonnen. Möglicherweise kann auch Reto Suri wieder mithelfen, dass dies ein viertes Mal gelingt. So oder so braucht der EVZ noch einen Auswärtssieg, wenn er Meister werden will.

Beim Qualifikationssieger hofft man natürlich, dass man die negative Heimbilanz aufbessern und auch dem eigenen Publikum einen Sieg präsentieren kann. In den laufenden Playoffs hat der SCB, das beste Heimteam der Qualifikation, fünf von acht Heimspielen verloren. Weiterhin nicht mit von der Partie ist Verteidiger Adam Almquist. Der Schwede wurde wegen des Checks gegen den Kopf von Reto Suri für vier Spiele gesperrt und mit 6230 Franken gebüsst.

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