Stiere, wohin man schaut

09. August 2017

Vom 10. August bis 4. September 2017 präsentiert die Zuger Stierparade an 25 Standorten in Zug und Baar fantasievoll gestaltete Jungstiere und lebensgrosse Stierkunstwerke der Königsklasse. Die Stiere sind mittels einer speziell für die Stierparade entwickelten App oder einem gedruckten Stadtplan zu finden und zu bewerten.

 

Die Kunstwerke der Zuger Stierparade beleben in den nächsten Wochen das Stadtbild von Zug und Baar. Rund 60 Stierwerke sind öffentlich zugänglich und können vom Publikum bestaunt und bewertet werden. Weitere rund 90 Stiere stehen auf privatem Grund in diversen Zuger Gemeinden. Durch das Scannen des QR-Codes, der auf der Bodenplatte jedes Stiers zu finden ist, lassen sich originelle Fotos vom jeweiligen Stier in die Applikation laden und Hinweise zu Künstler und Käufer ablesen. Benutzer der App können diese Fotos liken und dem beliebtesten Stier zum Publikumspreis verhelfen oder selber ein Preisgeld gewinnen. Der Besitzer des Gewinnerstiers erhält 3000 Franken und dem aktivsten User winkt ein Preis von 1000 Franken.

 

Grenzenlose Kreativität

Bei der Gestaltung der Stiere waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Kunstschaffende haben die Stiere bemalt, geöffnet, in Einzelteile zerlegt und wieder zusammengesetzt oder zum Beispiel als Kugelbahn umfunktioniert wie der Stier mit dem Namen «Ab-Heben». Es gab auch Gemeinschaftswerke: Kunden der Metalli Einkaufs-Allee sprayten bunte Quadrate auf den Metalli-Stier oder die Bewohner des Suurstoffi-Areals in Risch/Rotkreuz lieferten einzelne Beiträge für eine gemeinsame Collage. Noch weisse Stiere an der Allmendstrasse und am Alpenquai laden das Publikum ein, selber kreativ zu werden. Man darf gespannt sein, wie sich diese Stiere verwandeln werden.

 

Publikumspreis erweitert

Diverse Schulklassen aus Zug, Baar und Risch haben ebenfalls an der Stierparade mitgewirkt. Die Schüler haben ihr künstlerisches Talent entfaltet und bewiesen, dass sie das Bewertungssystem zur Erlangung des Publikumspreises besser und schneller als andere verstanden und umgesetzt haben. So führen der Herti Bull der Schulklasse 1a vom Zuger Herti Schulhaus und das Werk StieRisch der Sek 1a von Risch den Publikumspreis der Stierwertung mit uneinholbarem Vorsprung an. Deshalb haben die Organisatoren in Absprache mit den zwei Schulklassen beschlossen, den Publikumspreis von 3000 Franken auf die beiden Klassen aufzuteilen. Damit es für alle anderen doch noch eine Chance zum Gewinn gibt, vergibt die Stierparade am Prämierungsevent vom 7. September nochmals 1500 Franken für den dritten Rang im Rennen um den beliebtesten Stier.

 

Kunststiere treffen auf lebendige Stiere

Nach der öffentlichen Ausstellung werden die Stiere zur BOSSARD Arena transferiert und zeitgleich zum Zuger Stierenmarkt vom 6./7. September 2017 auf dem gegenüberliegenden Areal vor der BOSSARD Arena aufgestellt. Der grosse Prämierungsevent findet am 7. September um 17.00 Uhr statt und ist kostenlos und öffentlich zugänglich. Eine internationale Jury prämiert die Kunstwerke. Nach dem Stierenmarkt gehen die Kunststiere zurück an ihre Käufer oder sie werden via Ricardo versteigert. Der Erlös der Versteigerung kommt nachwuchsfördernden Projekten in den Bereichen Sport und Kultur zugute. 

 

Der EVZ ist Partner der Stierparade. Alle weiteren Infos auf www.stierparade.ch.