„Ich habe mit zwei Verletzungen gespielt.“

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Dienstag, 30.04.2019 // 11:27 Uhr

Sieben Fragen an EVZ Stürmer Carl Klingberg

Ist die Enttäuschung über den verpassten Meistertitel schon überwunden?
Nein, das dauert noch. Es ist noch schlimmer als vor zwei Jahren. Damals haben wir gedacht: Ok, sie waren besser und haben den Titel verdient. Jetzt waren wir auf Augenhöhe, spielten besser und hätten mit etwas Glück die Serie auch gewinnen können.

Was hat denn noch zum Titel gefehlt?
Ganz sicher die Erfahrung. Die Berner wussten mit jeder Situation umzugehen und hatten immer eine Antwort parat. Zudem haben wir in fünf Spielen nur vier Tore erzielt, wenn beide Mannschaften vollzählig auf dem Eis waren. Das ist einfach zu wenig.

Wie bist du mit deiner Playoff-Leistung zufrieden?
Jetzt kann ich es ja sagen: Ich habe mit zwei Verletzungen gespielt. In der Serie gegen Lugano habe ich eine Rippe gebrochen, gegen Lausanne kamen noch zwei Knochenbrüche in der linken Hand dazu. Gegen Bern konnte ich nur dank schmerzstillenden Spritzen spielen, sonst hätte ich kaum den Stock halten können. Ich habe versucht, das Beste daraus zu machen, aber so konnte ich natürlich nicht meine beste Leistung bringen.

Deine Nackenverletzung vom letzten November hat dich nicht mehr behindert?
Nein, ich spüre nichts mehr und bin auch nicht blockiert. Wenigstens in dieser Hinsicht ist alles gut herausgekommen.

Wie fällt dein Urteil über die ganze Saison aus?
Absolut positiv. Mit dem Cupsieg, dem zweiten Platz in der Regular Season und der zweiten Final-Qualifikation in drei Jahren dürfen wir sehr zufrieden sein.

Wie sieht deine persönliche Zukunft aus?
Ich fühle mich hier wie zu Hause und will beim EVZ bleiben. Ich nehme an, dass wir demnächst eine Lösung kommunizieren können.

Was erwartest du von der Zukunft des EVZ?
Die Aussichten sind hervorragend. Es gibt für mich kein anderes Ziel, als mit dem EVZ den Meistertitel zu gewinnen. Eine dritte Finalniederlage will ich nicht erleben…