Zwischen CHL und Swiss Ice Hockey Cup

Montag, 10.09.2018 // 18:50 Uhr

Vor dem Saisonstart am 21. September in Ambri steht für den EVZ nur noch ein Ernstkampf auf dem Programm: der Cup-Sechzehntelfinal in Winterthur.

Nach den zwei Heimspielen in der Champions Hockey League gegen Eisbären Berlin (6:1) und Neman Grodno (2:3 nach Verlängerung) haben die Zuger eine wettkampffreie Woche. Dan Tangnes hat daraus eine intensive Trainingswoche gemacht. Von Montag bis Freitag stehen täglich je zwei Trainingseinheiten auf und neben dem Eis auf dem Programm. „Es ist eine harte Woche“, sagt Dan Tangnes, aber am Samstag und Sonntag hat die Mannschaft frei und Zeit, die Batterien wieder aufzuladen. Dann sind wir bereit für die nächsten Ernstkämpfe im Cup und in der Meisterschaft!“

Champions League: Noch ein Punkt fehlt

„Ich war schon enttäuscht, dass wir am Samstag das Playoff-Licht nicht auf grün schalten konnten und eine Partie verloren haben, die wir eigentlich hätten gewinnen müssen“, blickt der norwegische Head Coach auf die erste Niederlage im vierten Gruppenspiel der Champions Hockey League zurück. Als Hauptgrund dafür nennt er die ungenügende Effizienz im Abschluss: „Gegen Berlin war die Quote überdurchschnittlich hoch, gegen die Weissrussen überdurchschnittlich tief. Zumindest in den Dritteln zwei und drei haben wir aber dennoch eine gute Leistung gezeigt. Wir sind nach wie vor in der richtigen Richtung unterwegs!“

Für die sichere Achtelfinal-Qualifikation fehlt den Zugern noch ein Punkt, vielleicht ist nicht mal dieser nötig. Nach dem Heimsieg von Kometa Bruno am Sonntag gegen Berlin haben sich der tschechische Meister und der EVZ von der Konkurrenz etwas abgesetzt. Dan Tanges will sich allerdings nicht auf Rechenspiele einlassen und bezeichnet einen Punkt aus den beiden Spielen gegen Brno am 10. und 16. Oktober als Mindestziel. Die aktuelle Zwischenrangliste der Gruppe D: 1. EVZ 4/10. 2. Kometa Brno 4/9. 3. Neman Grodno 4/5. 4. Eisbären Berlin 4/0.

Ambitionen im Swiss Cup

Am kommenden Dienstag (18.9.) beginnt für den EVZ in Winterthur ein neues Abenteuer im Swiss Ice Hockey Cup. Im Vorjahr sind die Zuger nach Siegen beim Erstligisten Wiki-Münsingen (9:0) und in Kloten (4:2) im Viertelfinal beim inzwischen gleichklassigen NL-Aufsteiger Rapperswil-Jona mit einer unerwarteten 1:5-Klatsche ausgeschieden. Jetzt unternimmt die Mannschaft unter dem neuen Trainer einen neuen Versuch, erstmals Cupgeschichte zu schreiben. Bisher gab es noch kein Heimspiel, die Halbfinalteilnahme 2017 (2:3-Niederlage in Genf) war das höchste der Gefühle. „Wir freuen und diese Aufgabe und nehmen jedes der fünf möglichen Spiele bis zum Titel ernst“, betont Dan Tangnes.

Möglicherweise kehren bereits im Cup zwei rekonvaleszente Verteidiger aufs Eis zurück: Bei Tobias Fohrler und Johann Morant ist ein frühes Comeback jedenfalls nicht ausgeschlossen. Bei Dominik Schlumpf klappt es bestenfalls zum Meisterschaftsstart. Aber riskieren will man in dieser frühen Phase der Saison ohnehin nichts.