Game Preview - Halbfinal Game 4: Lausanne HC vs EVZ

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Montag, 01.04.2019 // 08:46 Uhr

Im 4. Playoff-Halbfinal gastiert der EVZ am Dienstag (20.00) wieder in Lausanne.

Nach dem 5:0-Heimsieg am Samstag und der 2:1-Führung in der Serie hat der EVZ die Chance, mit einem Auswärtssieg drei Matchpucks für den Finaleinzug zu erobern. Es wäre die fünfte Finalteilnahme nach 1995, 1997, 1998 und 2017.

Doch die Zuger sind sich bewusst, dass sie das Fell des Lausanner Löwen nicht verkaufen sollten, bevor dieser erlegt ist. „Wir haben ein Spiel gewonnen, mehr nicht, und müssen auf dem Boden bleiben“, war denn auch eine der meistgehörten Aussagen nach dem Spiel am Samstag. Aber gefühlt war es doch etwas mehr als ein Sieg: Die Dominanz, die Wucht, mit der das Team von Dan Tangnes auf die 4:5-Niederlage nach Verlängerung am Donnerstag in Lausanne reagierte, hat nicht nur die neutralen Beobachter beeindruckt, sondern wohl auch den Gegner. Die Deutlichkeit der Niederlage dürfte das Selbstvertrauen der Waadtländer jedenfalls nicht gesteigert haben – auch nicht bei Torhüter Sandro Zurkirchen, der im letzten Drittel Luca Boltshauser Platz machen musste. Gut möglich, dass der lange Zeit verletzte ex-Klotener am Dienstag am Anfang zwischen den Pfosten steht. Zudem wurde man am Samstag das Gefühl nicht los, dass dem Gegner Kraft und Spritzigkeit ausgehen könnten, was aber auch am klaren Rückstand liegen kann.

Die Zuger haben am Samstag genügend Moral und Überzeugungskraft getankt, um zum ersten Mal seit dem 7. Februar 2018 (4:3 nach Penaltyschiessen) wieder einmal in Lausanne zu gewinnen. „Wir haben 60 Minuten hart und solid gespielt und eine unserer besten Saisonleistungen gezeigt“, freute sich Johann Morant, der das erste Playoff-Tor seiner Karriere erzielte und als bester EVZ Spieler ausgezeichnet wurde. „In den Playoffs geht es nicht um die persönliche Leistung, ich wurde für die Leistung des Teams belohnt“, blieb der Franzose mit Schweizer Lizenz bescheiden. Head Coach Dan Tangnes strich das heraus, was seine Spieler gegenüber dem ersten Auswärtsspiel besser gemacht hatten: „Damals haben wir die Checks nicht beendet, kamen immer einen Schritt zu spät und haben deshalb zu viele Strafen kassiert. Diesmal haben wir jede Aktion konsequent fertig gemacht und den Gegner damit in Schwierigkeiten gebracht. Das wollen wir auch beim zweiten Auftritt in Lausanne tun!“

Es gibt tatsächlich einige Gründe, warum der EVZ zuversichtlich nach Lausanne reisen kann. Garrett Roe (1.57 Punkte pro Spiel) und Lino Martschini (1.43) sind in den Playoffs die produktivsten Stürmer, Santeri Alatalo (1.14) ist der produktivste Verteidiger. Offensive und Defensive funktionieren, und im Tor steht mit Tobias Stephan ein Rückhalt, der gerade seinen sechsten Shutout in der laufenden Saison realisierte, den ersten in den Playoffs. Aber wie immer gilt: Die Papierform muss zuerst aufs Eis gebracht werden. Wie die Zuger am Samstag wollen diesmal auch die Lausanner, die auf die Rückkehr von Topscorer Dustin Jeffrey hoffen, eine Reaktion zeigen!

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