2:1 und 3:1 – so lauten die Resultate vom Wochenende. «Es waren sehr knappe Spiele, die am Ende auf unsere Seite gekippt sind», resümiert Leonardo Genoni, der wesentlichen Anteil an den zwei Vollerfolgen hatte, am Montagmittag nach dem Training. «Wir hatten in der Defensive einen klaren Plan. Wenn du maximal zwei Gegentore – noch besser nur eines – kassierst, dann hast du Chancen, zu gewinnen.» Zwei oder weniger Gegentore haben die Zuger zuletzt am 3. Januar bei der 1:2 Niederlage nach Verlängerung gegen Kloten erzielt. Einen Shutout feierte Genoni letztmals am 30. Oktober in Genf.
Nun also zwei Partien mit nur je einem Gegentreffer und entsprechend zwei Siege – welche beim Team für gute Stimmung sorgen: «Wenn du gewinnst, siehst du mehr lachende Gesichter», findet der neue Head Coach Benoît Groulx. «In der kurzen Zeit, in der ich hier bin, habe ich bei der Mannschaft ein gutes Gefühl wahrgenommen. Ich kann natürlich nicht sagen, wie es vorher war, aber sie sind im Training aufmerksam, verstehen was ich will und sprechen auch viel untereinander.» Was für Groulx zentral ist: Er möchte «high tempo practices», also eine hohe Intensität mit viel Geschwindigkeit im Training – denn «so wollen wir auch spielen».

