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Zum Schluss kommt Ajoie

Als Abschluss der Heimspiel-Serie sind die Ajoulots zu Gast in Zug.

Drei Heimspiele haben die Zuger seit letztem Samstag in Serie bestritten – am Freitagabend folgt in der OYM hall zum Abschluss die Begegnung mit dem HC Ajoie. Es ist das letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams in dieser Saison. Ajoie liegt zwölf Runde vor Ende der Regular Season abgeschlagen am Ende der Tabelle und wird mit grösster Wahrscheinlichkeit den Gang in die Playouts antreten müssen, während der EVZ noch immer um die direkte Playoff-Qualifikation kämpft, damit die Play-Ins umgangen werden können. Doch die Zuger verlieren den Anschluss an den 6. Platz so langsam aber sicher.

 

Aus den bisherigen drei Duellen nahm der EVZ sieben Punkte mit, Ajoie deren zwei. Nach einem 3:1-Auswärtssieg im Jura anfangs Oktober, fegte der EVZ den HCA Ende Oktober mit 8:3 aus der Halle. Ende November folgte erneut in Porrentruy allerdings eine Niederlage nach Penaltyschiessen. Es bleibt zu hoffen, dass es in der Partie am Freitag erneut zu einem Ketchup-Effekt (im letzten Heimspiel erzielte Zug gegen Ajoie vier Tore in den letzten neun Minuten, davon drei in den letzten zwei Minuten) kommt, um endlich den Knopf zu lösen, der sich seit Jahresbeginn immer weiter zuschnürt.

Auch gegen den HC Lugano konnte der EVZ am Mittwoch zu Hause keine Punkte holen. Bis zur 38. Minute waren sie mit 0:3 im Hintertreffen, ehe Grégory Hofmann auf 1:3 verkürzte. Es war erneut Hofmann 22 Sekunden vor Ende, der nach einem Zuspiel von Tomas Tatar mit einem Hammer von der blauen Linie den 2. Treffer für die Zuger markierte, doch das war nur noch Resultatkosmetik. Auch gegen Lugano kann der EVZ viel zu wenig Gefahr vor dem gegnerischen Tor kreieren, feuert nur 16 Shots on Goal ab. Tim Wolf hingegen pariert 38 der 41 Schüsse, welche auf sein Gehäuse kommen und wird am Ende als bester Spieler ausgezeichnet.

 

Nach dem Heimauftritt gegen Ajoie steht für den EVZ ein Roadtrip auf dem Programm: Am Samstagnachmittag reist das Team inklusive Staff zu Genève-Servette, welche aktuell einen regelrechten Lauf haben. Von Genf geht es am Sonntagnachmittag weiter nach Luleå, wo am Dienstag das CHL-Halbfinal-Rückspiel stattfindet. Die Zuger gehen mit einem 2:3-Rückstand in die Partie und müssen nach 60 Minuten mindestens ein Tor mehr erzielt haben als die Schweden, um sich in die Verlängerung zu retten oder direkt erstmals für den CHL-Final qualifiziert zu sein. Am Mittwoch schliesslich reist der Tross zurück nach Zug. Am Freitag folgt das nächste Auswärtsspiel in der Flughafenstadt beim EHC Kloten, bevor am Samstag, 24. Januar das Heimspiel gegen die SCL Tigers auf dem Programm steht.

JOHANN MORANT AUF WALL OF FAME

Vor der Partie gegen seinen Jugendclub Ajoie wird Johann Morant offiziell geehrt und auf der Wall of Fame verewigt. Morant spielte von 2014 bis 2020 beim EVZ, absolvierte für die Zuger 252 Spiele und erzielte dabei 37 Skorerpunkte (9 Tore). Zudem sammelte der Verteidiger ganze 499 Strafminuten.

 

Der Franzose mit Schweizer Spiellizenz entwickelte sich unter der Regie von Harold Kreis und Dan Tangnes vom scheinbar unbelehrbaren Raubein zum soliden Defensivverteidiger. 2019 holte Morant mit dem EVZ den Cup-Sieg – es blieb der einzige Titel seiner Karriere. Nach seinem Wechsel zu den ZSC Lions zog sich der heute 39-Jährige im März 2021 während eines Trainings eine schwerwiegende Knieverletzung zu und kehrte nie mehr aufs Eis zurück. 

 

Auf der Wall of Fame wird Johann Morant dank über fünf Saisons mit dem EVZ in der 3. Kategorie verewigt.

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