Es war ein Weckruf zur richtigen Zeit in diesem zweiten Drittel am Sonntagnachmittag in der BCF Arena.
Denn wer glaubte, die Zugerinnen marschieren nach einem souveränen Startdrittel und einer 2:0-Führung durch, sah sich getäuscht. Die Fribourg-Gottéron Ladies machten erst diesen 0:2-Rückstand wett und danach auch die zwischenzeitliche 3:2-Führung des EVZ. Doch die Zugerinnen bewiesen, dass sie sich in der momentanen Verfassung auch von Rückschlägen nicht aus dem Konzept bringen lassen. Wie die Feuerwehr kamen sie im Schlussdrittel aus der Kabine, nach gerade einmal 18 Sekunden stellte Noemi Neubauerova die Weichen wieder auf 4:3 und somit 2:0-Führung in der Halbfinal-Serie. Lara Stalder einen Tag später: «Ein richtig geiles Tor!»

