Erweiterung der BOSSARD Arena soll mit Mietermodell erfolgen

EVZ
Donnerstag, 01.09.2022 // 11:46 Uhr

Die Stadt Zug und der EVZ haben ein neues Konzept zur Finanzierung der Erweiterung der BOSSARD Arena erarbeitet. Die BOSSARD Arena bleibt im Eigentum der Stadt Zug und soll weiterhin in deren Auftrag durch die Kunsteisbahn AG betrieben werden. Der EVZ als Mieter und Hauptnutzer wird die Erweiterung realisieren und finanzieren.

Medienmitteilung der Stadt Zug vom 1. September 2022

Aus sportlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Gründen ist der EVZ auf eine Erweiterung der Zuschauer- und Gastronomie-Kapazitäten in der BOSSARD Arena angewiesen. Der Stadtrat anerkennt die Notwendigkeit einer Weiterentwicklung der BOSSARD Arena. Er begrüsst und unterstützt deshalb das Vorhaben des EVZ, die Erweiterung auf eigene Kosten selbst vorzunehmen.

Ende März 2022 wurde die die geplante Erweiterung der BOSSARD Arena und deren Abgabe im Baurecht an den EVZ im Stadtparlament diskutiert und teilweise negativ zur Kenntnis genommen. Der geplante Ausbau und die Machbarkeitsstudie «keep building» wurden zwar durchwegs positiv beurteilt. Das vorgelegte Realisierungsmodell mit der vorgeschlagenen Abgabe der Liegenschaft im Baurecht für 35 Jahre und der Übernahme der Verantwortung des Betriebes der Eissportanlagen der BOSSARD Arena durch den EVZ wurden vom Stadtparlament jedoch mehrheitlich ablehnend beurteilt.

Mit dem überarbeiteten Konzept, das die Rückmeldungen des Stadtparlaments aufnimmt, werden die Grundzüge des Erweiterungsvorhabens und eine Anpassung der bestehenden Mietverträge der Stadt Zug respektive der Kunsteisbahn Zug AG (KEB) mit dem EVZ geregelt. Dazu wird derzeit ein «Memorandum of Understanding» zwischen der Stadt, der KEB und dem EVZ ausgearbeitet, welches alle wichtigen Eckwerte des Vorhabens regelt und im politischen Prozess transparent zugänglich gemacht wird. Mit der KEB wird zudem eine Leistungsvereinbarung erarbeitet, die dem Grossen Gemeinderat alle vier Jahre vorgelegt wird.

Mit dem neuen Ansatz erklärt sich der EVZ bereit, die Erweiterung als Mieterin auf eigene Kosten (ca. 36 Mio. Franken gemäss Stand Machbarkeitsstudie) selbst vorzunehmen. Die Volumenerweiterung (Rohbau, Installationen, Gebäudehülle, ca. 22 Mio. Franken) geht im Akzessionsprinzip (ohne Kostenfolge) direkt nach der Fertigstellung an die Stadt Zug. Die Ausbauflächen verbleiben im Eigentum des EVZ. Die Stadt Zug übernimmt die Anpassungen in der Umgebung (Arenaplatz, Weststrasse, ca. 2 Mio. Franken).

Stadtrat André Wicki sagt dazu: «Ich bin froh, dass wir nun zusammen mit dem EVZ eine neue Ausgangslage erarbeiten konnten. Ich bin zuversichtlich, dass diese neue Lösung von allen Beteiligten positiv beurteilt wird und dem EVZ für seine unternehmerische Entwicklung die notwendigen Perspektiven bietet.»

Das geplante Projekt umfasst die Erweiterungen der Hallenkapazität von 7'200 auf ca. 9’000 Zuschauerplätze. Für die ebenfalls entstehenden zusätzlichen Geschossflächen werden im Rahmen des Projekts Konzepte für eine Fanzone sowie gastronomische und anderweitige Nutzungen erarbeitet. Weiter sind eine Aufstockung des Annexbaus Trainingshalle für die Geschäftsstelle des EVZ sowie logistische Anpassungen und Optimierungen innerhalb des Bestandes geplant. Die BOSSARD Arena wird unter Berücksichtigung der bestehenden Form- und Materialsprache erweitert (für weitere Informationen zum Erweiterungsprojekt: www.keepbuilding.ch/projekt). Geplant ist zudem eine «Winterlandschaft» auf dem Arenaplatz, die das freie Eislaufen für die Zuger Bevölkerung attraktiver machen soll.

Der neue Lösungsansatz wird nun in den politischen Prozess geführt und diskutiert: Der Stadtrat wird das «Memorandum of Understanding» voraussichtlich im Oktober beraten, anschliessend werden die die Geschäftsprüfungskommission sowie die Bau- und Planungskommission des Stadtparlaments informiert. Der formelle Beschluss des Memorandums durch den Stadtrat ist im Dezember geplant, die Vorlage für die Änderung des Bebauungsplans im April 2023. Die erste Lesung der Vorlage im Stadtparlament soll im zweiten Quartal 2023 erfolgen.

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