Game Preview 02.03.19: EVZ vs HC Ambri-Piotta

national league
Samstag, 02.03.2019 // 08:00 Uhr

Der EVZ empfängt heute Abend den HC Ambri-Piotta.

Die Tessiner Wochen verlaufen weiterhin frustrierend für den EVZ. Die 3:5-Niederlage am Freitag in der Resega war bereits die fünfte aufeinanderfolgende Niederlage gegen Ambri und Lugano und die sechste in den letzten zehn Meisterschaftsspielen. Playoff-Form sieht anders aus als das, was die Zuger zuletzt in den für sie bedeutungslosen Spielen gegen heiss gelaufene Playoff-Kandidaten, die noch um jeden Punkt kämpfen müssen, zustande gebracht haben.

Auffällig ist vor allem die Anzahl Gegentore. In den letzten fünf Spielen lag der Puck nicht weniger als 23mal im Zuger Netz. 4.5 Gegentore pro Spiel - ein Wert, den man sich von der nach wie vor zweitbesten Defensive nicht gewohnt ist. Aber eben: Bei der extremen Ausgeglichenheit der Liga genügen ein paar defensive Nachlässigkeiten und ein paar fehlende Motivationsprozente, um am Ende trotz ansprechender Leistung wie gestern in Lugano mit abgesägten Hosen dazustehen.

Und heute steht wieder ein Tessiner Klub auf der Gegenseite! Der HC Ambri-Piotta kommt in die BOSSARD Arena – und das mit einem guten Gefühl: Erst 11 Tage ist es her, seit die Leventiner in Zug 6:3 gewinnen konnten und die EVZ Hoffnungen bereits nach neun Minuten auf ein Minimum reduzierten. Da führten sie bereits mit 4:0 und hatten den Gegner noch mit zwei Shorthandern in der gleichen Unterzahl-Situation düpiert. Dass die Zuger bis zum 3:6 ins leere Tor in der letzten Minute noch auf eine Wende hoffen durften, spricht für die gesunde Moral der Mannschaft. Deshalb erwartet Sportchef Reto Kläy auch im heutigen Spiel eine positive Reaktion: „Wir haben noch eine Rechnung offen. Und diesmal werden wir von Anfang an bereit sein.“

Der HC Ambri-Piotta ist bereit! Die Tessiner haben sechs der letzten 10 Meisterschaftsspiele gewonnen und nach dem gestrigen 5:2-Heimsieg gegen Davos bereits fünf Punkte Reserve auf den Strich. Das erste Playoff-Ticket für die Mannschaft von Trainer Luca Cereda seit 2014 liegt bereit, zumal sie am letzten Spieltag noch Schlusslicht Rapperswil-Jona zu Hause empfangen kann.

Der EVZ hat heute gegen Ambri und am Montag gegen Fribourg noch zweimal vor eigenem Publikum Gelegenheit, den Playoff-Modus auszupacken. So wie er es noch vor einer Woche beim 4:2-Sieg gegen den inzwischen als Qualifikationssieger feststehenden SC Bern eindrücklich demonstriert hat.

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