Game Preview 18.01.2020 SCL Tigers - EVZ

national league
Samstag, 18.01.2020 // 12:09 Uhr

Heute Samstagabend gastiert der EVZ bei den SCL Tigers.

Der EVZ reist heute Abend zuversichtlich und mit geschwellter Brust nach Langnau. Ohne zu brillieren, aber mit einer soliden Leistung, Disziplin und Geduld setzte er sich am Freitagabend in der BOSSARD Arena gegen das unbequeme Ambri durch (3:1) und in der Tabelle wieder an die Spitze. Zudem ist er auswärts mit durchschnittlich 2,06 gewonnenen Punkten pro Spiel nach wie vor das erfolgreichste Team der Liga, auch wenn er von der letzten Reise (5:6-Niederlage nach Verlängerung in Biel) nur einen Punkt mit nach Hause nehmen konnte. Dem gegenüber stehen immer noch beeindruckende acht Siege in den letzten zehn Auswärtsspielen.

Als Warnung für den Tabellenführer haben aber auch die SCL Tigers gestern ein Ausrufezeichen gesetzt: Mit einem 3:1-Sieg in Lugano verteidigten sie ihren Platz über dem Strich und kehrten nach einer Phase mit Pleiten, Pech und Pannen wieder auf die Siegesstrasse zurück. Matchwinner war der lettische Torhüter Ivars Punnenovs, der in der 44. Minute einen Penalty von Jani Lajunen hielt und damit eine 2:0-Führung für Lugano verhinderte. In der letzten Viertelstunde wendeten die Emmentaler mit drei Treffern die Partie, den letzten erzielte der finnische Topscorer Harri Pesonen ins verlassene Lugano-Tor. Damit beendete das Team von Heinz Ehlers die Negativserie von vier Niederlagen in Serie. Zuletzt hatte es zwei 1:6-Schlappen gegen die ZSC Lions abgesetzt. Die letzten vier Heimspiele gingen ebenfalls verloren, wenn auch meist unglücklich und dreimal nach Verlängerung oder Penaltyschiessen. Auch diese schwarze Serie soll heute gegen den Leader beendet werden

Für den EVZ ist es bereits das dritte Auswärtsspiel dieser Saison in der Ilfishalle. Am 20. September musste er sich 3:5 geschlagen geben, am 23. November ging er als glücklicher 3:2-Sieger vom Eis. Auch heute kann ein intensives und ausgeglichenes Duell erwartet werden, das eher über den Kampf als über Kunst entschieden wird. Wie Dominik Schlumpf betont, sind sich die Zuger der Schwierigkeit der Aufgabe bewusst: „Ich erwarte wieder einen harten Fight. Wir müssen von Anfang an bereit sein und unseren Speed ausspielen.“ Das Spiel gegen Ambri war für den Verteidiger eine ideale Hauptprobe: „Wir haben uns gegen einen unangenehmen Gegner ins Spiel hineingekämpft, Geduld gezeigt und am Ende verdient durchgesetzt.“

Nach den erfolgreichen Comebacks von Raphael Diaz und Jérôme Bachofner stehen bei den Zugern nur noch Fabian Schnyder und Jesse Zgraggen auf der Verletztenliste. Bei den SCL Tigers fehlten gestern in Lugano die verletzten Alexei Dostoinov, Andrea Glauser und Sebastian Schilt. Bei den Ausländern waren zuletzt Aaron Gagnon und der im Dezember von Lukko Rauma (Fi) zurückgeholte Finne Elo Eero überzählig.

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