Game Preview - Halbfinal Game 1: EVZ vs SCRJ Lakers

national league
Sonntag, 25.04.2021 // 09:00 Uhr

Im ersten Playoff-Halbfinal empfängt der EVZ heute Sonntag (20 Uhr, BOSSARD Arena) die Überraschungsmannschaft Rapperswil-Jona Lakers.

Nach dem hart erkämpften und verdienten 4:2-Sieg in der Viertelfinalserie gegen den SC Bern treffen die Zuger im Halbfinal auf die zweite Mannschaft, die sich nur dank den neu eingeführten Pre-Playoffs für die Playoffs qualifizieren konnte – auf die Rapperswil-Jona Lakers, den Zehnten der Regular Season. Die St. Galler haben in der Qualifikation alle vier Spiele gegen den EVZ verloren, 63 Punkte weniger geholt, 56 Tore weniger geschossen und 52 Tore mehr kassiert. Da führt kein Weg daran vorbei: Der Druck und die Favoritenrolle lasten auf den Schultern des überlegenen Qualifikationssiegers aus der Zentralschweiz.

Dennoch ist man beim EVZ erneut auf eine harte und ausgeglichene Serie eingestellt, die im Gegensatz zum Viertelfinal im Modus Best-of-5 ausgetragen wird. Das Team von Dan Tangnes ist sich bewusst, dass in der Regular Season zwar alle vier Spiele gewonnen wurden, aber bis zur letzten Minute auf des Messers Schneide standen: Dreimal siegten die Zuger mit nur einem Tor Unterschied, einmal erst in der Verlängerung, und beim einzigen Erfolg mit zwei Treffern Differenz im letzten Duell am 12. Januar (EVZ-Lakers 3:1) stand es vier Minuten vor Schluss noch 1:1.

Zudem befinden sich die Lakers gerade auf einem Höhenflug: In den Pre-Playoffs wurde der favorisierte EHC Biel in zwei Spielen ausgeschaltet (2:0), im Playoff-Viertelfinal der Zweite der Regular Season, der HC Lugano (4:1). Was jetzt noch kommt, ist Zugabe und kann ohne jeden Druck in Angriff genommen werden. Fast wie im Playoff-Viertelfinal in der EVZ Meistersaison 1997/98: Auch damals hatten die Zuger die Qualifikation gewonnen und waren gegen den Aussenseiter vom oberen Zürichsee als haushoher Favorit in die Serie gestartet. Doch sie mussten gegen den unbequemen Gegner sieben Spiele lang kämpfen und leiden, bis Misko Antisin mit dem 3:2-Siegtreffer in der vierten Minute der Verlängerung für die Erlösung sorgte.

Die Lakers von heute sind gut aufgestellt. Sie verfügen mit Melvin Nyffeler über einen überdurchschnittlichen Torhüter und über vier torgefährliche Ausländer - angeführt vom unverwüstlichen tschechischen Weltmeister Roman Cervenka, der mit 35 Jahren immer noch den Takt vorgibt. Dominik Egli, der Ende Saison nach Davos wechseln wird, gehört zu den talentiertesten und produktivsten Verteidigern auf Schweizer Eis. Junge Schweizer Spieler wie Marco Lehmann (22) oder Nando Eggenberger (21) haben sich unter Head Coach Jeff Tomlinson, der Ende Saison nach sechs Jahren gehen muss, zu Leistungsträgern entwickelt. Der aktuelle Playoff-Topscorer Jeremy Wick (2 Tore/5 Assists) und Daniel Vukovic, zwei Routiniers mit kanadischem und Schweizer Pass, stehen für die physische Härte, mit der die Lakers jedem Gegner wehtun können.

Über mehr Qualitäten, Talent und Ausgeglichenheit aber verfügt ohne Zweifel der EVZ. Und in der Serie gegen den kampfstarken und „meistererfahrenen“ SCB haben die Zuger bewiesen, dass sie diese Qualitäten auch aufs Eis bringen können, wenn nicht das spielerische Vergnügen, sondern der Fight um jeden Quadratzentimeter Eis im Vordergrund steht.

Official Gameday Presenter

 
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