Game Preview 08.01.2023 EHC Kloten - EVZ

national league
Sonntag, 08.01.2023 // 08:00 Uhr

Der EVZ gastiert am Sonntagabend (20.00 Uhr) beim Aufsteiger EHC Kloten.

Der erste Höhepunkt des Jahres wirft seine Schatten voraus: Am Montag fliegt der EVZ nach Tampere, dort findet am Dienstag um 17.30 Uhr das Halbfinal-Hinspiel in der Champions Hockey League gegen den finnischen Rekordmeister Tappara Tampere statt. Doch zuerst heisst es noch einmal: Volle Konzentration auf die National League! Dort treffen die Zuger am Sonntag in der stimo arena am Klotener Schluefweg auf Tabellennachbar EHC Kloten – eine wichtige Partie im Kampf um die direkte Playoff-Qualifikation.

Die Zuger sind gut ins neue Jahr gestartet und haben mit dem 8:1-Auswärtssieg gegen Ajoie und dem 6:0-Heimsieg gegen Lausanne ein klares Statement abgegeben. Die Phase der defensiven Instabilität scheint mit der Rückkehr von Nico Gross und der Verpflichtung von Adam Almquist für den Langzeitverletzten Niklas Hansson überwunden, Torhüter Leonardo Genoni unterstrich mit dem 3. Shutout gegen Lausanne, dass er seine Meisterform wieder gefunden hat, und die mit 14:1 Toren beeindruckende Offensivausbeute in den letzten beiden Spielen hat endlich auch das Minuszeichen vor der Tordifferenz (aktuell 104:104) ausradiert. Der Aufwärtstrend in der nationalen Meisterschaft soll nun auch gegen den EHC Kloten bestätigt werden, den man in dieser Saison schon zweimal geschlagen hat: überlegen 5:1 beim ersten Gastspiel am 10. Oktober in der Flughafenstadt, eher glücklich 5:4 beim letzten Aufeinandertreffen am 5. November in der BOSSARD Arena, als man bis zur letzten Sekunde um den Sieg zittern musste.

Doch aufgepasst - Kloten ist so etwas wie der doppelte Aufsteiger im Schweizer Eishockey: Der Aufsteiger der letzten Saison aus der Swiss League und der Aufsteiger bzw. die Überraschungsmannschaft der laufenden Saison in der National League! Nach bald zwei Dritteln der Qualifikation liegt der fünffache Meister von 1967 und 1993 bis 1996 nur einen Rang und zwei Punkte hinter dem amtierenden Meister. Das Team von Jeff Tomlinson, der seinen Posten als Head Coach Ende Saison aus gesundheitlichen Gründen abgeben muss, hat sich in der höchsten Liga etabliert und zu einem Anwärter auf die Top 6 entwickelt.

An dieser Feststellung ändert auch der mit zwei Niederlagen nach Verlängerung resultatmässig missglückte Start ins Jahr 2023 nichts. Bei der 2:3-Heimniederlage gegen Fribourg führten die Flieger bis zur 58. Minute noch mit 2:1, bei der 4:5-Auswärtsniederlage am Freitag in Biel lagen sie nach 27 Minuten sogar mit 4:1 in Führung. Das tragende Gerüst der Mannschaft bilden der ex-Zuger Sandro Zurkirchen und der Finne Juha Metsola im Tor und die fünf ausländischen Feldspieler, angeführt vom kanadischen Topscorer Jonathan Ang (33 Punkte) und dem Finnen Miro Aaltonen im Sturm sowie dem schwedischen Routinier Lucas Ekestahl Jonsson (letzte Saison European Champion mit Rögle) in der Abwehr.

Die Zuger müssen in Kloten auf den rekonvaleszenten Niklas Hansson und den angeschlagenen Dario Simion verzichten, dafür steht Justin Abdelkader nach seinen zwei Spielsperren wieder zur Verfügung. Dank einem Tor und zwei Assists gegen Lausanne ist Grégory Hofmann (32 Punkte) wieder mit dem Helm des Topscorers unterwegs.

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