Wie schon im Vorjahr bedeutet der Playoff-Viertelfinal gegen den HC Davos Endstation für den EVZ. Die Art und Weise unterscheidet sich aber. Die Zuger begegneten dem überlegenen Qualifikationssieger Davos – mit Ausnahme von Spiel 3 – stets auf Augenhöhe, warfen alles rein. Im Nachhinein haben die Niederlagen in Spiel 1 und 2, die Partien, welche der EVZ durchaus gewinnen hätte können, aber das Genick gebrochen.
Spiel 5 in Davos beginnt dabei nach dem Gusto der Zentralschweizer. Sie haben die besseren Chancen und es ist Sven Senteler, der im Powerplay auf 1:0 für den EVZ stellt. Die Führung nehmen die Zuger mit in die erste Pause allerdings aber auch eine Zwei-Minuten-Strafe. Und so reüssiert der HCD just zu Beginn des Mitteldrittels in Überzahl – Topskorer Stransky gleicht die Partie aus. Der EVZ erwischt keinen guten Abschnitt und in der 38. Minute dreht Tino Kessler nach einem Solo das Spiel. 2:1 für Davos. EVZ Trainer Benoît Groulx nimmt nach dem umstrittenen Tor die Coaches Challenge, doch die Schiedsrichter bleiben bei ihrem Entscheid.
Es sollte das letzte Drittel der Saison folgen. Früh gelingt Tambellini das 3:1 für die Davoser. Zug kann sich nicht mehr aufbäumen. Die Saison endet mit einer 1:4-Niederlage und somit erneut in den Playoff-Viertelfinals. Am Ende war die Hypothek mit Abschlussrang 8 in der Regular Season und die Hürde “Quali-Sieger Davos” zu hoch.
Übersicht Playoff-Viertelfinal
HCD – EVZ 4:1
HCD – EVZ 4:3
EVZ – HCD 0:2
HCD – EVZ 7:3
EVZ – HCD 5:2
HCD – EVZ 4:1
