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Gelungene WM auch dank EVZ Ausbildung

Die Schweiz überzeugte bei der U20-Weltmeisterschaft. Die positiven Elemente zeichnen auch das Zuger U21-Elit-Team im Kampf um die Playoffs aus.

Nicht weniger als sieben Spieler mit Hintergrund im EVZ Ausbildungsprogramm The Hockey Academy (THA) standen im Kader der U20-Nati in St. Paul und Minneapolis. Darunter waren mit den Stürmern Robin Antenen, Loris Wey sowie dem Verteidiger Mischa Geisser drei aus dem aktuellen NL-Kader der Zuger. Loris Wey hatte die meisten Shifts aller Schweizer Stürmer und stand unter jenen mit durchschnittlich 18:41 Minuten am längsten auf dem Eis. Nur die Verteidiger und THA-Absolventen Leon Muggli und Ludvig Johnson hatten mehr Eiszeit. Loris Wey erzielte zudem das wichtige 1:0 beim 3:2-Sieg gegen die Slowakei. Es war einer von zwei Erfolgen, neben dem 4:0 gegen Deutschland. Damit bleibt die Schweiz in der Top-Division. Im Viertelfinal war gegen Tschechien Schluss (2:6). Die Tschechen schafften es bis in den Final, wo sie Schweden unterlagen (2:4). Es ist der dritte U20-WM-Titel für die Skandinavier.

«Die WM hat grossen Spass gemacht. Man spürte, dass die meisten schon drei Jahre Teil des Teams sind: Wir

verstanden uns super.»

EVZ Stürmer Loris Wey blickt mit positiven Gefühlen zurück

Die Schweizer hätten sich eine Medaille zum Ziel gesetzt. «Leider schafften wir das nicht. Trotzdem bin ich richtig stolz, weil wir in jedem Match alles gaben», sagt der bald 20-Jährige. Mit seiner persönlichen Leistung ist er ebenfalls zufrieden: «Ich erhielt viel Eiszeit, konnte meine Energie einbringen und dem Team helfen.» Das ist auch Reto Suri aufgefallen, dem Head Coach des EVZ U21-Elit-Teams, der die WM verfolgte. Dass Loris Wey viel Verantwortung übertragen wurde, überrascht ihn nicht. «Lolo ist stets präsent und ein Leader für jede Situation, auch in den Special Teams. Es war eine gelungene WM von ihm.» Reto Suri lobt die Schweizer insgesamt: «Die Art und Weise, wie sie auch gegen Topteams auftraten, ist sehr positiv. Sie setzten nicht nur auf das Prinzip Hoffnung, sondern spielten mit, blieben gegen Schweden und die USA lange dran und führten gegen die Tschechen zeitweise.»

Auf die gleiche Vollgasmentalität setzt der Head Coach beim ältesten Zuger Nachwuchsteam. Die Mannschaft kämpft um einen Playoffplatz. 14 Runden vor Schluss beträgt der Rückstand auf den 8. Platz fünf Punkte. «Angesichts unseres jungen Teams und des damit einhergehenden Erfahrungsmangels ist es ein starkes Zeichen, dass wir noch Chancen auf den Playoffeinzug haben. Es spricht für die Jungs und ihre Arbeit, die sie Tag für Tag leisten.» In der laufenden Woche gastieren die Zuger bei den Fribourg-Gottéron Young Dragons (Freitag, 19.45 Uhr, BCF Arena) und empfangen den HC Ambrì-Piotta am Sonntag ab 15.45 Uhr im OYM in Cham. Dort spielt zuvor das U18-Elit-Team gegen den HC Lugano (12.15 Uhr).


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