Jedes talentierte Schweizer Eishockey-Talent, das sein Glück in jungen Jahren ennet dem Atlantik versucht, weiss: In Nordamerika wartet niemand auf einen Schweizer. Das ist im Fall von Yanis Lutz nicht anders. Ein erstes Mal Schlagzeilen macht dieser allerdings schon vor seinem Debüt in der Ontario Hockey League (OHL): Am Hlinka Gretzky Cup im August schiesst Lutz im Dress der U18-Nati das einzige Schweizer Tor gegen Kanada. Auch sonst weiss er mit vier Punkten in vier Spielen zu überzeugen.
Ein gutes halbes Jahr später ist Yanis Lutz der beste Rookie im Team der Peterborough Petes und der zweitbeste Import-Rookie mit Jahrgang 2008 in der gesamten OHL. In 59 Spielen sind ihm 13 Tore und 23 Assists gelungen, mit den Petes steht er in den Playoffs. Bemerkenswert: Lutz übernimmt im Powerplay Verantwortung als Lowliner und Spielgestalter. Das war zu Beginn der Saison noch nicht so. Als Viertlinien-Spieler mit Kurz-Einsätzen hat er sich zuerst in die dritte, dann in die zweite und schliesslich als Center in die erste Linie vorgearbeitet.
