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Suri: «Bin sehr stolz auf das Team»

Die Zuger haben den GCK Lions im Playoff-Viertelfinal alles abverlangt. Head Coach Reto Suri zieht Bilanz.

Das U21-Elit-Team des EVZ ist in einem packenden Viertelfinal gegen die GCK Lions mit 2:3 nach Siegen ausgeschieden. Für Reto Suri war es die erste Serie als Head Coach. Der frühere EVZ Stürmer und Meister 2022 gewährt mit etwas Abstand einen Einblick in sein Innenleben: «Vom Mentalen her war es ähnlich wie als Spieler: Man geht jeden Tag all in – und fährt nach dem Ausscheiden sofort ein paar Gänge herunter.» Das Ausscheiden ärgert ihn einerseits, andererseits ist er auch «sehr stolz auf das Team. Wir hatten die Chancen, diese Serie für uns zu entscheiden. Es ist jedoch nicht selbstverständlich, als unerfahrenste Mannschaft der Liga gegen einen so starken Gegner mithalten zu können.»

 

Playoff, U21-Elit

GCK Lions (2.) – EV Zug (7.) 3:2

 

GCK Lions – EVZ 2:3

EVZ – GCK Lions 0:1 n.V.

GCK Lions – EVZ 2:3 n.V.

EVZ – GCK Lions 2:5

GCK Lions – EVZ 6:2

Der 36-Jährige stuft den Lerneffekt der letzten Wochen als hoch ein. «Ein Ausscheiden zu akzeptieren, gehört zum Reifeprozess eines Spielers. Doch so etwas darf nie gleichgültig sein. Es muss ein Stachel in jedem Einzelnen zurückbleiben: So etwas will man nie mehr erleben; entsprechend gibt man in Zukunft noch mehr für das Weiterkommen.» Sein Team habe gegen den amtierenden Meister lange am Limit gespielt – aber eben nicht immer. «Im vierten Spiel haben wir in zwei Minuten drei Tore erhalten. Das darf nicht passieren, ist aber auch Teil des Lernens: Details kosten manchmal ganze Spiele. Das zu sehen, ist gerade auch für diejenigen wichtig, die sich auf NL-Niveau beweisen können.»

 

In der internen Playoff-Skorerliste liegen Stürmer Gian Körner (3 Tore, 1 Assist) und Verteidiger Dario Schilter (4 Assists) nach Punkten gleichauf. Zwei seiner Tore erzielte Gian Körner im Powerplay, das im Viertelfinal eine Säule bei den Erfolgen des EVZ war. Die Zuger schossen in den fünf Partien ebenso viele Überzahltreffer. «Im Training legten wir nie den Fokus nur auf die Special Teams. Wir gaben Guidelines für das Powerplay vor, die Umsetzung lag aber bei den Spielern selbst. Der Erfolg ist das Resultat ihrer Kreativität und ihres Verantwortungsbewusstseins; das zu sehen, hat mich sehr gefreut.»

Die Saison ist noch nicht vorbei für die Zuger. In der Ranking Round treffen sie zunächst auf den HC Davos (Mittwoch,  18.30 Uhr, OYM in Cham), ehe es auswärts gegen die Fribourg-Gottéron Young Dragons (22. März) und die SCL Young Tigers (27. März) geht. Für EVZ Head Coach Reto Suri ist klar, dass auch diese Partien mit dem nötigen Ernst anzugehen sind. «Wir wollen uns mit dem bestmöglichen Gefühl aus der Meisterschaft verabschieden. Da der Druck nicht mehr ganz so hoch ist, können die Spieler diese letzten Spiele aber sicherlich besonders geniessen und Spass haben. Denn sie dürfen nie vergessen: Eishockey spielen zu können, ist ein Privileg.»

U18-Elit-Team

Das gilt auch für das U18-Elit-Team des EVZ. Dieses bestreitet am kommenden Freitag in der Ranking Round das letzte Saisonspiel in Lausanne (17 Uhr). Es ist zugleich die Abschiedsvorstellung für Head Coach Sven Lindemann in Zug. Er wird den familieneigenen Betrieb in Arosa übernehmen.


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