Während der ersten Woche des Olympischen Frauen-Turniers findet vom 2. bis 8. Februar 2026 ein Sechs-Nationenturnier in Klagenfurt, Österreich, statt. Unter der Leitung von Head Coach Melanie Häfliger wurden 22 Spielerinnen für das Turnier nominiert: Drei Torhüterinnen, sieben Verteidigerinnen und zwölf Stürmerinnen.
Das Ziel der Woche ist ähnlich wie beim Prospect-Camp der Männer: Die vielversprechendsten Talente sichten, die Spielphilosophie und das Mindset des Frauennationalteams vermitteln und den Spielerinnen Einsatzmöglichkeiten geben, um sich auf internationaler Bühne zu präsentieren.
Von den 22 nominierten Akteurinnen haben die Hälfte noch keine Partie für das A-Nationalteam bestritten. Die jüngsten Spielerinnen stammen aus den Jahrgängen 2006 (fünf Spielerinnen) und 2007 (sechs Spielerinnen), während Stürmerin Luisa Waser vom EVZ mit Jahrgang 2000 die älteste ist. Die meiste internationale Erfahrung bringen die beiden SCB-Spielerinnen Alena Lynn Rossel (53 Länderspiele) und Alizée Aymon (21) sowie die EVZ-Akteurinnen Nina Harju und Elena Gaberell mit jeweils 18 Einsätzen mit.
«Wir behalten die Talente genau im Auge und möchten ihre Entwicklung gezielt fördern. Alle Spielerinnen erhalten die Chance, sich mit guten Leistungen in den Fokus zu spielen», sagt Melanie Häfliger.
Neben der Schweiz nehmen Dänemark, Norwegen, die Slowakei, Ungarn und Gastgeber Österreich am Turnier teil.
