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«Wir leben eine Siegermentalität»

Die Zugerinnen schliessen die Regular Season mit zwei Erfolgen ab. Dies auch dank Laura Fuoco, die sich in kürzester Zeit ins Team integriert hat.

Der EVZ hat am Abschlusswochenende die Siege Nummer 25 und 26 in der 28 Partien umfassenden Regular Season der PostFinance Women’s League gefeiert. Einen Tag nach dem 1:0-Erfolg bei den ZSC Lions gewannen die Zugerinnen am Sonntag gegen die HC Davos Ladies mit 4:0. Das letzte Tor erzielte Captain Lara Stalder. Sie hat die Skorerwertung der Liga gewonnen – mit 53 Punkten in 27 Matches, gefolgt von Ivana Wey (48) und Rahel Enzler (47). Auch in der Publikumsstatistik ist der EVZ spitze. Wie schon in der Aufstiegssaison 2024/25 weist er auch diesmal den höchsten Fanzuspruch auf. Der Schnitt stieg von 1004 auf 1313 Fans pro Partie. Zum Abschluss am Sonntag sorgten 3001 Fans in der OYM hall beim Family Day für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Zum Spitzenspiel Mitte Januar gegen den HC Ambrì-Piotta kamen sogar rund 3800.

 

«Die EVZ Fans sind fantastisch. Die Atmosphäre und die Unterstützung, die sie in die OYM hall und auch bei Auswärtsspielen bringen, spüren wir alle deutlich», sagt Laura Fuoco. Die 22-jährige Kanadierin stiess nach dem Jahreswechsel aus der NCAA zum Team. Mit 1,80 Metern ist sie die grösste Spielerin im Kader und durchsetzungsstark. Ihre Rolle sieht sie deshalb unter anderem im Screening vor dem gegnerischen Tor. Das zeigte sie auch jüngst, als sie sich gegen die Davoserinnen im Slot platzierte und das 2:0 erzielte. Ausserdem liest sie das Spiel sehr gut – das kommt nicht von ungefähr: Zu Hause in Kanada trainierte sie mit ihrem Bruder Mike das U15AA-Team der Etobicoke Dolphins.

Laura Fuoco musste sich zuerst an das grössere Eisfeld und die Unterschiede bei Tempo und Körperspiel im Vergleich zur NCAA gewöhnen. Das gelang ihr schnell. Schon im ersten Match erzielte sie ein Tor, und schon in ihrer vierten Partie stemmte sie einen Pokal: den Cup. «Wir sind talentiert und leben eine Siegermentalität», hat sie festgestellt. Auch die grosse Solidarität im EVZ hat sie bereits erfahren: «Das Team und die ganze Organisation haben mich seit meiner Ankunft fantastisch aufgenommen und helfen mir bei allen Fragen, die ich habe.» Sie wohnt in Cham, Tür an Tür mit Teamkolleginnen.

 

Ihre Freizeit verbringt Laura Fuoco gern mit Backen und Wandern. In den nächsten Wochen wird sie etwas mehr Zeit dafür finden, da die Meisterschaft wegen der Olympischen Spiele ruht. Ab dem 6. März geht es für sie und die Zugerinnen im Playoff-Halbfinal um das zweite grosse Ziel der Saison, den Meistertitel. Auch der SC Bern ist bereits für den Halbfinal qualifiziert. Die Gegner werden ab dem 28. Februar in den Paarungen HC Ambrì-Piotta gegen HC Davos Ladies sowie HC Fribourg-Gottéron Ladies gegen die ZSC Lions ermittelt.


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