Der Meistertitel ist für das Frauenteam der emotionale Höhepunkt einer intensiven Saison. Nach dem Triumph überwiegen Stolz, Dankbarkeit und grosse Freude über das gemeinsam Erreichte.
Matchwinnerin Ivana Wey (20), die den EVZ in Richtung Northeastern University (NCAA) verlassen wird, sagt: «Dass wir die Saison so abschliessen konnten, ist unglaublich! Dieses Team hat das ganze Jahr über und schon die beiden Jahre zuvor extrem hart gearbeitet und viel dafür gemacht. Ich bin stolz, ein Teil dieses Teams gewesen sein zu dürfen.» Stürmerin Luisa Waser (25) sieht den Schlüssel im Trainingsalltag: «Was den Unterschied zu unseren Gunsten gemacht hat, war die hohe Intensität, die wir in jedem Training voneinander gefordert haben. Wir haben auch im Training immer versucht, auf den Körper zu spielen.» Besonders in Erinnerung bleibt ihr «der letzte Sieg zu Hause vor dieser wunderschönen Kulisse und vor Familie, Freunden und Fans». Auch Nina Harju (21) spricht von Erleichterung: «Es ist alles am Ende wunschgemäss aufgegangen, und die Euphorie war im Team, in der Organisation und bei den Fans spürbar.» Danach wurde gefeiert: «Es ging bis früh morgens, wir hatten einen Riesengaudi zusammen.» Final-MVP Chiara Pfosi (28) hebt den Zusammenhalt hervor: «Wir arbeiteten die ganze Saison so hart dafür; umso schöner war es, dass es sich schlussendlich auszahlte.» Zur Meisterfeier sagt sie: «Es war eine lange und unvergessliche Nacht!» Playoff-Topskorerin Rahel Enzler (25) spricht von «unglaublich schönen, emotionalen Momenten mit dem Team» und betont: «Jede hat ihren Teil zum Erfolg beigetragen.» Leonie Kutzer, die am Tag nach dem Titelgewinn 21 wurde, sagt: «In den letzten Monaten merkte man im Team richtig, dass wir den Titel holen wollen. Die Playoffs waren nochmals extra cool, weil es auch eine Herausforderung war und wir mit Widerständen umgehen mussten. Das hat uns noch mehr verbunden.» Für Nadine Hofstetter (31) war es ein besonderer Abschied: «So die Karriere beenden zu können, ist einfach schön: vor dieser Kulisse mit all den Fans und der Familie.» Sarah Mettler (15) fasst die Gefühlslage so zusammen: «Es hat sooo viel Spass gemacht, und wir hatten viel Freude.» Laura Fuoco (22), die während der Saison zum Team stiess, sagt: «Der gestrige Sieg hinterliess ein unglaubliches Gefühl und zeigt, wie viel Arbeit wir als Team investiert haben, um unser Ziel zu erreichen.» Goalie Yara Keller (20) betont, wie anspruchsvoll der Weg trotz klarer Resultate war: «Auch wenn die Resultate sehr deutlich ausfielen, mussten wir für alles, was wir erreicht haben, hart arbeiten.» Eine besondere Rolle hatte Vanessa Ryhner (28) inne. Die Stürmerin setzte die Saison wegen ihrer Schwangerschaft aus und half im Staff mit. Sie sagt: «Auch wenn ich selbst nicht auf dem Eis stehen konnte, habe ich jeden Moment miterlebt und mitgefiebert. Unser Zusammenhalt war auf dem ganzen Weg in dieser Saison deutlich zu spüren, und genau das hat am Ende den Unterschied ausgemacht.» Der Meistertitel ist damit nicht nur der verdiente Lohn für eine starke Saison, sondern auch Ausdruck eines Teamspirits, der das EVZ Frauenteam über Monate getragen hat.