WALL OF FAME

Die EVZ WALL OF FAME ist Klubgeschichte in der BOSSARD Arena. Auf der EVZ WALL OF FAME stehen die Namen der Spieler, die seit 1967 auf dem Eis für Schlagzeilen sorgten und ihre aktive Profi-Karriere beendet haben. Spieler, die dem EVZ über Jahre die Treue hielten, Topscorer oder Schweizermeister geworden sind!

Die Namen sind in unterschiedlicher Grösse geschrieben und in drei Kategorien unterteilt.  (Kriterien beziehen sich auf die 1. Mannschaft des EVZ)

  • 1. Kategorie (gross): Mindestens 10 Saisons beim EVZ oder drei oder mehr Saisons EVZ-Topscorer
  • 2. Kategorie (mittel): Mindestens 8 Saisons beim EVZ oder Schweizermeister mit dem EVZ
  • 3. Kategorie (klein): Mindestens 5 Saisons beim EVZ oder mindestens eine Saison EVZ-Topscorer

Torhüter

#17 Frischherz Ernst

1967-1971 & 1973/74

5 Saisons beim EVZ (1967-1971 und 1973/74)

Ernst Frischherz stand in der ersten EVZ-Mannschaft 1967 im Tor und schaffte mit den Zugern 1969 den Aufstieg in die 1. Liga. 1973/74 hängte er als Nummer 2 hinter dem vom EVZ verpflichteten Nationalgoalie Gérald Rigolet noch eine Saison an und erlebte den Aufstieg in die NLB wenigstens in einer Nebenrolle mit.

#24 Simmen Rolf

1985-1990

5 Saisons beim EVZ (1985-1990)

5 Saisons lang war Rolf Simmen die unbestrittene 1 im Zuger Tor, auch beim denkwürdigen NLA-Aufstieg in der Saison 1987/87. Dann schickte ihn EVZ-Sportchef Roland von Mentlen trotz eines laufenden Vertrags zum ZSC, weil er seinen Lieblingsgoalie Marius Bösch nach Zug holen wollte. Während sich Simmen auch beim ZSC als Stammtorhüter bewährte, zog sich Bösch beim EVZ eine schwere Verletzung zu und die Zuger hatten das grösste Goalieproblem der Vereinsgeschichte.

#30 Koller Tony

1990-1995

5 Saisons beim EVZ (1990-1995)

Der Kanadaschweizer wurde 1994 unter Trainer Sean Simpson Schweizermeister mit den EVZ Elitejunioren und gehörte von 1990 bis 1995 als zuverlässiger Back up-Goalie auch zum Kader des Zuger NLA-Teams.

#35 Schöpf Patrick

1991-2004

13 Saisons beim EVZ (1991-2004) 
Schweizermeister mit dem EVZ 1998

Der Zürcher kam 1991 vom NLB-Klub Rapperswil zum EVZ und vermochte sich in der Nationalliga A auf Anhieb durchzusetzen. 13 Jahre war er ein sicherer Wert im EVZ-Tor. Besonders interessant war sein klubinternes Goalie-Duell mit Ronnie Rüeger (1996-2001). Dabei kam er zwar zu mehr Einsätzen als sein Herausforderer, aber Rüeger stahl im ausgerechnet in den Meister-Playoffs 1998 die Show. 2002 ging Rüeger nach Lugano und Schöpf war wieder die unbestrittene Nummer 1.

#41 Weibel Lars

2004-2009

5 Saisons beim EVZ (2004-2009)

Mit Lars Weibel verpflichtete der EVZ 2004 einen zweifachen Meister (Lugano 1999, Davos 2002) und dreifachen Torhüter des Jahres (1995, 2002, 2003). Unter Sean Simpson war dieser erwartungsgemäss der absolute Rückhalt des Teams. In der ersten Saison unter Doug Shedden gelang ihm der Saisonstart nicht nach Wunsch und der EVZ konnte sich erst im letzten Spiel für die Playoffs qualifizieren. Danach holte Shedden den Finnen Jussi Markkanen nach Zug und Lars Weibel wechselte zu den Kölner Haien in die DEL.

#44 Rüeger Ronnie

1996-2002

6 Saisons beim EVZ (1996-2002) 
Schweizermeister mit dem EVZ 1998

Der Klotener kam 1996 vom B-Klub Herisau zum EVZ, zuerst als zweiter Torhüter hinter Patrick Schöpf, doch schon bald als gleichwertiger Konkurrent um die Nummer 1 im Tor. Im Meister-Playoff 1998 lief Rüeger zu grosser Form auf wurde auf dem Weg zum Titelgewinn EVZ-Stammtorhüter. Die Zuger setzten aber weiterhin auf Schöpf und gaben Rüeger in der Saison 2001/2002 freiwillig an Lugano ab. Mit Lugano wurde er noch zweimal Meister wurde (2003, 2006) und entwickelte sich zum Nationalspieler. Nach über 1000 Einsätzen trat er 2013 bei den Kloten Flyers im Alter von 40 Jahren vom Aktivsport zurück.

Verteidiger

#2 Ernst Brändli

1967-1972

5 Saisons beim EVZ (1967-1972)

Der solide Verteidiger gehörte zum EVZ-Team der ersten Stunde. Er erlebte die Geburt der Eishockey-Euphorie im Kanton Zug und mit der Mannschaft den ersten Aufstieg 1969 in die erste Liga.

#2 Heimgartner Werner

1972-1977 & 1978-1981

8 Saisons beim EVZ (1972-1977 und 1978-1981)

Der ältere der beiden Heimgartner-Brüder kam als Kantonsschüler in die erste EVZ-Mannschaft und war Stammspieler auf dem Weg von der ersten Liga in die Nationalliga A. Nach dem Abstieg der Zuger 1997 setzte der zuverlässige Verteidiger seine Karriere in Kloten und später bei den Zürcher Grasshoppers fort.

#3 Fazio Livio

1990/91, 1992-1997 & 2003-2007

9 Saisons beim EVZ (1990/91, 1992-1997 und 2003-2007) 
Schweizermeister mit dem EVZ 1998

Der spielstarke Verteidiger schaffte 1990 den Sprung vom EVZ-Nachwuchs in die erste Mannschaft. Weil er keinen Stammplatz auf sicher hatte, verbrachte er die nächsten sechs Jahre in der Fremde (4 Jahre Fribourg, 2 Jahre Lakers). 2003 kehrte er mit seinen Jugendfreunden Patrick Fischer und Dani Giger zum EVZ zurück und wurde in seiner zweiten EVZ-Periode Captain der Mannschaft und Publikumsliebling im Hertistadion.

#4 Schafhauser Bill

1989-1996

7 Saisons beim EVZ (1989-1996)

Der EVZ entdeckte den soliden Verteidiger beim NLB-Klub Herisau und holte ihn 1989 nach Zug. Beim EVZ hatte der amerikanisch-schweizerische Doppelbürger bis 1996 einen Stammplatz auf sicher. Sein persönlicher Höhepunkt war die erste EVZ-Finalteilnahme 1995, sein persönlicher Tiefpunkt der tragische Unfall seines Bruders Pat mit dem HC Lugano in Davos. Bei einem unglücklichen Sturz in die Bande blieb der jüngere der beiden Schafhauser-Brüder am 5. Dezember 1995 querschnittgelähmt auf dem Eis liegen. Von 1991 bis 1994 hatten noch beide zusammen beim EVZ gespielt.

#4 Müller Pascal

2001-2006

5 Saisons beim EVZ (2001-2006)

Nach der Juniorenzeit und dem NLA-Aufstieg mit Langnau kam Pascal Müller für das Finale der Saison 2000/2001 nach Zug und spielte danach 5 Saisons für den EVZ. Der unerschrockene Verteidiger wurde von den Gegnern vor allem wegen seiner Härte gefürchtet. 2006 wechselte er nach Davos und wurde mit den Bündnern gleich in seiner ersten Saison Spengler Cup-Sieger und Schweizermeister. Am Ende der Saison 2012/2013 bei den Kloten Flyers trat er vom Aktivsport zurück.

#5 Bachmann René

1967-1979

12 Saisons beim EVZ (1967-1979)

Der einzige Eishockeyaner in der Baarer Fussballerfamilie. Machte beim EVZ einen unglaublichen Aufstieg: Er war Stammspieler der ersten EVZ-Mannschaft 1967/68 in der 2. Liga und des ersten EVZNLA- Teams 1976/77. Während der ganzen Karriere war Reto Stuppans rechte Hand in der Zuger Verteidigung hauptberuflich bei der Post angestellt!

#5 Sutter Patrick

1996-2001 & 2006-2008

7 Saisons beim EVZ (1996-2001 und 2006-2008) 
Schweizermeister mit dem EVZ 1998

Mit den Zuzügen der Nationalspieler Patrick Sutter und André Rötheli machte der EVZ 1995 und 1996 den letzten Schritt zum Meistertitel. Ein Jahr nach Rötheli wechselte auch Sutter von Lugano zum EVZ und bildete das Rückgrat der Zuger Meistermannschaft 1998. Nach EVZ-internen Unstimmigkeiten ging er 2001 wieder nach Lugano und gewann mit den Tessinern 2003 seinen zweiten Meistertitel. 2006 kehrte er via Langnau nochmals zum EVZ zurück, wo seine erfolgreiche Karriere im November 2008 nach 21 NLA-Saisons wegen eines brutalen Checks in den Rücken und einer schweren Hirnerschütterung zu Ende ging.

#6 Künzi Thomas

1992-1999

7 Saisons beim EVZ (1992-1999) 
Schweizermeister mit dem EVZ 1998

Nach drei Meistertiteln mit dem SC Bern (1989, 1991, 1992) wechselte Thomas Künzi 1992 nach Zug und gewann mit dem EVZ sechs Jahre später seinen vierten persönlichen Meistertitel. Im Gegensatz zu seinem Cousin André war er in der EVZ-Abwehr eher der Mann fürs Grobe. Seine harten Checks waren bei der Konkurrenz gefürchtet. 1999 zog er weiter nach Ambri, 2004 beendete er in Langnau seine NLA-Karriere.

#6 Stadler Peter

1982-1993

11 Saisons beim EVZ (1982-1993)

Peter Stadler gehörte zu den Talenten aus dem eigenen Nachwuchs, dank denen der EVZ 1983 nach dem bitteren Abstieg in die erste Liga der sofortige Wiederaufstieg in die Nationalliga B gelang. Seine disziplinierte Abwehrarbeit, seine Grösse und seine harten Checks waren auch in der Nationalliga A gefragt. Nach 11 Saisons als Stammspieler gab der Verteidiger 2003 seinen Rücktritt vom Spitzensport und startete seine ebenso erfolgreiche berufliche Karriere.

#6 Stuppan Reto

1972-1978

6 Saisons beim EVZ (1972-1978)

Der ehrgeizige Churer und Nationalspieler kam 1972 von Genf zum EVZ und führte die Zuger innerhalb von 4 Jahren von der 1. Liga in die Nationalliga A. Als Spielertrainer auf und neben dem Eis, als Verteidiger und Spielmacher auf dem Eis. Den sofortigen NLA-Abstieg 1977 konnte er allerdings auch nicht verhindern. Zwei Jahre später wechselte er zum EHC Olten in die Nationalliga B. Im Dezember 2007 verstarb er an den Folgen eines Hirntumors im Alter von 61 Jahren.

#7 Kessler Dino

1990-1992 & 1993-2001

10 Saisons beim EVZ (1990-1992 und 1993-2001) 
Schweizermeister mit dem EVZ 1998

„Dino Dynamite“ war jahrelang der Schweizer Verteidiger mit dem härtesten Schuss – beim EVZ und in der Schweizer Nationalmannschaft. Der physisch und spielerisch überdurchschnittliche Abwehrspieler kam 1990 von Chur zum EVZ und holte sich mit den Zugern 1998 seinen einzigen Meistertitel. 2001 wechselte er nach Genf und feierte mit den Westschweizern den Aufstieg in die Nationalliga A. Heute schreibt er als Eishockeyexperte für den „Blick“.

#7 Muller Blair

1986-1990 & 1997/98

5 Saisons beim EVZ (1986-1990 und 1997/98)
Schweizermeister mit dem EVZ 1998

Der ältere der beiden Muller-Brüder kam 1986 vom B-Klub Basel zum EVZ und gehörte mit seinem grundsoliden und körperbetonten Abwehrspiel zu den Leistungsträgern beim zweiten Zuger NLAAufstieg 1987. 1990 wechselte er nach Ambri, bis 1997 kam es regelmässig zum Bruderduell mit EVZStürmer Colin. In der Saison 1997/98 kehrte Blair für ein paar Einsätze nochmals zum EVZ zurück und wird deshalb auch als EVZ-Meisterspieler aufgeführt.

#8 Burkart Urs

1986-1993

7 Saisons beim EVZ (1986-1993)

Der bärenstarke Verteidiger war die Transferüberraschung der Saison 1986/87: Während er in Kloten um einen Stammplatz kämpfen musste, entwickelte sich Urs Burkart beim EVZ zum Leistungsträger und schaffte sogar den Sprung in die Nationalmannschaft.

#9 Horat Jakub

1990/91, 1992-1995 & 1997-2000

7 Saisons beim EVZ (1990/91, 1992-1995 und 1997-2000) 
Schweizermeister mit dem EVZ 1998

Jakub Horak schaffte 1990 den Sprung vom EVZ-Nachwuchs in die erste Mannschaft. In der Saison 1993/94 hatte er erstmals einen Stammplatz, 1998, nach einem zweijährigen Abstecher nach Ambri, gewann er mit den Zugern seinen einzigen Meistertitel. 2000 verliess er den EVZ Richtung Rapperswil, 2010 beendete er seine Aktivkarriere nach über 700 NLA-Spielen für sechs verschiedene Vereine.

#11 Hager Patrick

1982-1988 & 1989/90

7 Saisons beim EVZ (1982-1988 und 1989/90)

Der im EVZ-Nachwuchs gross gewordene Verteidiger bekam wie andere EVZ-Talente in der Erstliga- Saison 1982/83 seine Chance und nutzte sie. Er war Stammspieler bei der Rückkehr in die Nationalliga B 1983 und beim zweiten Aufstieg in die Nationalliga A 1987. Nach einer Saison in Ambri (1988/89) kehrte er nochmals für eine Saison nach Zug zurück und verliess danach den EVZ endgültig Richtung ZSC.

#19 Disch Hans

1973-1980

7 Saisons beim EVZ (1973-1980)

Der aus Chur stammende Verteidiger kam 1973 vom NLA-Klub Genf zum EVZ und schaffte mit den Zugern den Aufstieg in die Nationalliga B (1974) und in die Nationalliga A (1976). Ein Verteidiger- Haudegen der alten Schule und die defensive Absicherung, wenn Spielertrainer Reto Stuppan nach vorne stürmte.

#25 Heimgartner André

1975-1981 & 1982-1984

8 Saisons beim EVZ (1975-1981 und 1982-1984)

Drei Jahre nach seinem älteren Bruder Werner schaffte 1975 auch André Heimgartner den Sprung aus dem EVZ-Nachwuchs in die erste Mannschaft, die damals in der Nationalliga B spielte. Der in Zug aufgewachsene Verteidiger vermochte seinen Stammplatz mit hartem Spiel und unbändigem Kampfgeist während acht Saisons zu verteidigen.

#28 Grauwiler Stefan

1994-1998

4 Saisons beim EVZ (1994-1998) 
Schweizermeister mit dem EVZ 1998

Der Verteidiger gehörte zwar nicht zu den Leistungsträgern der damals mit drei bis vier Nationalspielern und einem starken Ausländer besetzten Zuger Abwehr. Dafür erlebte er die vier erfolgreichsten Jahre in der Vereinsgeschichte mit drei Finalteilnahmen und dem Gewinn des Meistertitels 1998.

#31 Fischer Patrick

Patrick Fischer kam 1999 als viel versprechendes Talent von Chur zum EVZ und entwickelte sich in Zug zu einem der defensiv solidesten NLA-Verteidiger. 2004 wechselte er nach Rapperswil, kehrte aber nach 5 Saisons wieder nach Zug zurück. Nach 532 Spielen und 10 Saisons für den EVZ und 767 NLA-Spielen insgesamt gab der Bündner Ende Saison 2013/2014 seinen Rücktritt bekannt. Beim EVZ schaffte er in der Saison 2001/2002 auch den Sprung in die Nationalmannschaft: Zwischen 2001 und 2009 bestritt er 63 Länderspiele. 2002 und 2003 nahm er an der Weltmeisterschaft teil.

#33 Künzi André

1990-2002

12 Saisons beim EVZ (1990-2002) 
Schweizermeister mit dem EVZ 1998

Der langjährige Nationalverteidiger kam 1990 von Bern nach Zug gehörte über ein Jahrzehnt zu den Leaderfiguren in der EVZ-Abwehr. Nach dem ersten Titel 1989 mit dem SC Bern gewann er mit dem EVZ 1998 zum zweiten Mal die Meisterschaft. 2001 musste er wegen chronischen Beschwerden vom Aktivsport zurücktreten.

#38 Richter Barry

2003-2008

5 Saisons beim EVZ (2003-2008)

Mit der Empfehlung von 151 NHL-Einsätzen kam der US-Verteidiger Ende Saison 2002/2003 als Reserve-Ausländer für die Playoffs vom schwedischen Verein Linköping nach Lugano. Dort zeigte er so starke Leistungen (9 Spiele/8 Scorerpunkte), dass er vom EVZ einen Vertrag erhielt. 5 Jahre lang war der vorbildliche Sportsmann die defensive Lebensversicherung und der offensive Antreiber der Zuger. 2008 gab er seinen Rücktritt bekannt.

#44 Ritsch Andy

1989-1994

5 Saisons beim EVZ (1989-1994)

Der langjährige Nationalverteidiger kam während der Saison 1989/90 von Lugano zum EVZ, nachdem er im Tessin einen Machtkampf gegen Trainerlegende John Slettvoll verloren hatte und gehen durfte. Für den EVZ und seine löchrige Abwehr war der Routinier genau die richtige Verstärkung. Mit Andy Ritsch verbesserten sich die Zuger noch vom 9. auf den 6. Tabellenplatz. 1994 verliess der Bündner den EVZ Richtung Rapperswil, seit 2008 trainiert er seinen Stammklub Arosa in der ersten Liga.

#47 Miner John

1995-1998

3 Saisons beim EVZ (1995-1998) 
Schweizermeister mit dem EVZ 1998

Der Offensiv-Verteidiger kam 1995 vom NLB-Klub Martigny zum EVZ. Im Zuger Meisterjahr 1998 wurde er von Ersatzausländer Chris Lindberg aus dem Team verdrängt. Miner wechselte nach dem Saisonende zu den Kölner Haien in die DEL und wurde noch mehrmals in die All-Star-Teams der DEL und am Spengler Cup in Davos gewählt. Heute arbeitet er als Trainer in Österreich.

#51 Berger Raphael

1997-2000

3 Saisons beim EVZ (1997-2000) 
Schweizermeister mit dem EVZ 1998

Der talentierte Verteidiger kam 1997 vom NLB-Klub Ajoie zu den EVZ-Elitejunioren und konnte als Ergänzungsspieler im Zuger NLA-Team gleich einen Meistertitel feiern. Nach zwei weiteren Saisons beim EVZ wechselte er nach Fribourg, wo er seine Karriere 2007 wegen einer Verletzung beenden musste und heute Sportdirektor ist.

Stürmer

#5 Sobchuk Dennis

1980/81

1 Saison beim EVZ (1980/81) 
1 x EVZ-Topscorer

Der schussgewaltige Kanadier kam während der Saison 1980/81 für den verletzten Landsmann Peter Gaw zum EVZ. Mit seinen Toren sicherte er der schwächelnden Mannschaft zusammen mit Abwehrchef Jean Bernier in der NLB-Abstiegsrunde den Ligaerhalt. Die Zuger hätten beide Ausländer gerne behalten, konnten sie sich aber finanziell nicht mehr leisten. Die Folge waren ein Ausländerdebakel und der Abstieg in die 1.Liga ein Jahr später.

#6 Bücheler Rudolf

1968-1971

3 Saisons beim EVZ (1968-1971) 
2 x EVZ-Topscorer

Der schussgewaltige Stürmer kam 1968 vom NLA-Klub Kloten zum EVZ und schoss die Zuger in die erste Liga. Mit seinem gefürchteten Hammer traf er auch mal von der Mittellinie ins gegnerische Tor. 1971 trat er „altershalber“ vom Aktivsport zurück.

#7 Gaw Peter

1979-1981 & 1982/83

3 Saisons beim EVZ (1979-1981 und 1982/83) 
2 x Topscorer beim EVZ

Peter Gaw kam 1979 in einer schwierigen Zeit zum EVZ. In seiner ersten Saison stürzte der NLAAufstiegsaspirant EVZ ins NLB-Mittelfeld ab, obwohl der Kanadier als Topscorer mit 28 Treffern seine Pflicht erfüllte. In seiner zweiten Saison wurde Trainer Jürg Schafroth entlassen, Peter Gaw wurde zum Spielertrainer ernannt und verliess Ende Saison den EVZ. Zwei Jahre später verpflichteten ihn die Zuger erneut, weil er inzwischen eine Schweizer Lizenz erhalten hatte und deshalb auch in der 1. Liga eingesetzt werden konnte. Gaw traf wieder 28mal ins gegnerische Tor und führte den EVZ in die Nationalliga B zurück.

#7 Halm Kurt

1970-1975

5 Saisons bei EVZ (1970-1975)

Kurt Halm kam 1970 von Luzern zum EVZ und feierte mit den Zugern 1974 den Aufstieg in die Nationalliga B. In den Neunziger Jahren übte der ehemalige Stürmer beim EVZ auch noch das Amt des technischen Leiters und Sportchefs aus (bis 2001).

#7 Christen Björn

2006-2015

9 Saisons beim EVZ (2006-2015)

Der kampfstarke Flügel mit dem ausgeprägten Torriecher kam 2006 von Davos nach Zug und gehörte neun Jahre lang zu den sportlichen und menschlichen Aushängeschildern des EVZ. In 463 Spielen erzielte er nicht weniger als 257 Scorerpunkte für die Zuger. Nach insgesamt 19 NLA-Saisons, drei Meistertiteln mit Bern (1997) und Davos (2002 und 2005) sowie 52 Länderspielen, drei Weltmeisterschaften und einer Olympiade mit dem Schweizer Nationalteam startete er Ende Saison 2014/2015 seine berufliche Karriere, auf die er sich während seiner Aktivzeit gezielt vorbereitet hatte.

#8 Gemperli Georges

1978-1984

6 Saisons beim EVZ (1978-1984)

Der Stürmer kam 1978 nach dem NLA-Abstieg von Uzwil zum EVZ und erlebte als Stammspieler den Abstieg in die erste Liga 1982 und den Wiederaufstieg in die Nationalliga B 1983. Nach dem Wiederaufstieg war er nur noch Ergänzungsspieler und verliess den EVZ.

#8 Tancill Chris

1999-2004

5 Saisons beim EVZ (1999-2004) 
1 x EVZ-Topscorer

Der US-amerikanische Stürmer mit 145 NHL-Einsätzen kam 1999 von Kloten zum EVZ und wurde nach der ersten Zuger Saison als MVP ausgezeichnet. Mit 25 Treffern war er auch der erfolgreichste NLATorschütze. Chris Tancill beeindruckte mit Toren, Kampfgeist und Leidenschaft und war 5 Jahre lang Kopf und Anführer des Zuger Teams. 2004 hängte er die Schlittschuhe im Alter von 36 Jahren an den berühmten Nagel.

#9 Fehr Andreas

1978-1984

6 Saisons beim EVZ (1978-1984)

Der Stürmer mit Klotener Vergangenheit spielte in der schwierigen Zeit nach dem NLA-Abstieg 1977 für den EVZ. Nach zwei Vizemeistertiteln 1978 und 1979 stieg er mit den Zugern 1982 in die erste Liga ab und kehrte ein Jahr später wieder in die Nationalliga B zurück.

#9 Volejnicek Zdenek

1972-1975, 1978-1981 & 1983-1985

8 Saisons beim EVZ (1972-1975, 1978-1981 und 1983-1985)

Der schnelle Flügelstürmer machte die ersten Eishockeyversuche bei den Junioren des tschechischen Meisters Brünn und emigrierte im Prager Frühling 1968 mit seinen Eltern in die Schweiz. 1971 wechselte er von Luzern zum EVZ-Nachwuchs und schaffte ein Jahr später den Sprung in die erste Mannschaft (1.Liga). Seine erfolgreichste Zuger Zeit erlebte er von 1983-1985, als er neben den Weltklassespielern Ivan Hlinka und Steven Allen Jensen in der EVZ-Paradelinie stürmen durfte.

#11 Antisin Misko

1990-1998

8 Saisons beim EVZ (1990-1998) 
Schweizermeister mit dem EVZ 1998

Der Kanadaschweizer kam 1990 von Ambri zum EVZ und gehörte wegen seines gewaltigen Slapshots und seiner kompromisslosen und manchmal überharten Spielweise zu den am meisten gefürchteten Stürmern in der Nationalliga A. In der Strafenrangliste war der spektakuläre Flügelstürmer meistens mindestens ebenso gut klassiert wie in der Scorerliste. Mit dem Schweizer Nationalteam nahm er an drei Weltmeisterschaften teil. Nach dem Meistertitel 1998 verabschiedete er sich nach Lugano und holte gleich seinen zweiten Titel.

#12 Elik Todd

200-2002

2 Saisons beim EVZ (2000-2002) 
2 x EVZ-Topscorer

Der wegen seiner Disziplinlosigkeiten umstrittene Stürmer wurde 2000 als Spektakelmacher von Langnau zum EVZ geholt. Mit den drei Kanadiern Elik, Di Pietro und Tancill hatte der EVZ das ultimative Offensiv-Trio aufgestellt. Doch der „Abwärtsgang“ des Meisters von 1998 war nicht mehr aufzuhalten und Elik kehrte nach zwei Jahren wieder nach Langnau zurück. Beim EVZ hatte er in dieser kurzen Zeit 115 Scorerpunkte, aber auch 264 Strafminuten auf sein Konto gebucht.

#12 Jenni Heinz

1973-1980 & 1982-1984

9 Saisons beim EVZ (1973-1980 und 1982-1984) 
6 x EVZ-Topscorer

Der Thuner kam 1973 als 22-jähriger Nationalspieler von Serienmeister La Chaux-de-Fonds zum EVZ in die 1. Liga und schoss die Zuger in die Nationalliga A. Unvergessen ist sein Tor 22 Sekunden vor Schluss zum 7:6-Sieg im letzten Spiel der Saison 1975/76 beim ZSC, das die Zuger zum NLA-Aufsteiger machte. Der torgefährlichste Schweizer Stürmer in der EVZ-Geschichte wurde nicht weniger als 6 x vereinsinterner Torschützenkönig. Am 8. Oktober 1992 verstarb er infolge eines tragischen Arbeitsunfalls im Alter von erst 41 Jahren.

#13 Yaremchuk Ken

1990-1996

6 Saisons beim EVZ 
4 x EVZ-Topscorer

Der Kanadier mit dem eigenwilligen Stil kam 1990 als unbekannte Grösse aus dem Niemandsland der italienischen Liga (Asiago) nach Zug und wurde zum Glücksfall für den EVZ: Er löste Red Laurence als Goalgetter ab und bildete mit Misko Antisin und Colin Muller eine der erfolgreichsten Sturmlinien der Schweiz. Zu einem Meistertitel fehlte nur ein Jahr: Auf die Saison 1997/98 wechselte der Zuger Publikumsliebling nach Davos und verlor im Playoff-Final ausgerechnet gegen den EVZ.

#14 Hlinka Ivan

1983-1985

2 Saisons beim EVZ (1983-1985) 
2 x EVZ-Topscorer

Es war die Transferbombe des Eishockey-Sommers 1983: Vom NHL-Klub Vancouver verpflichtete der wieder in die Nationalliga B zurückgekehrte EVZ die tschechische Legende Ivan Hlinka. Die guten Beziehungen des tschechischen EVZ-Trainers Frantisek Dum und des tschechischen EVZ-Sportchefs Dr. Josef Havlik hatten diese Sensation ermöglicht. Der dreifache Weltmeister erfüllte in Zug die Erwartungen und wurde dank seiner überragenden Technik zweimal Topscorer. Als Nationaltrainer von Tschechien gewann er später Gold an der Olympiade 1998 und an der Weltmeisterschaft 1999. 2000 holten ihn die Pittsburgh Penguins als ersten europäischen Trainer in die NHL. 2004 wurde er in seiner Heimat für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Auf der Rückfahrt von der Ehrungsfeier zog er sich bei einer unverschuldeten Kollision mit einem Lastwagen tödliche Verletzungen zu.

#14 Lindberg Chris

1997/1998

1 Saison beim EVZ (1997/1998) 
Schweizermeister mit dem EVZ 1998

Chris Lindberg stand im richtigen Moment am richtigen Ort: In der Zuger Meistersaison wurde er zwei Runden vor Ende der Qualifikation als Absicherung gegen die Verletzung eines Ausländers geholt. Doch der Kanadier erkämpfte sich mit seinem Tordrang sofort einen Platz im Team und leistete mit 21 Scorerpunkten in 17 Playoff-Einsätzen einen wesentlichen Beitrag zum Zuger Titelgewinn.

#14 Patt Christian

1979-1982 & 1983-1985

5 Saisons beim EVZ (1979-1982 und 1983-1985)

Christian Patt kam 1979 zusammen mit seinem Bruder Arthur von Arosa zum EVZ. Während Arthur nur eine Saison in der Innerschweiz blieb, stürmte Christian insgesamt fünf Saisons für die Zuger. Er verliess die Mannschaft nach dem Abstieg in die erste Liga 1982, kehrte aber nach dem Wiederaufstieg ein Jahr später nochmals für 2 Jahre zum EVZ zurück.

#14 Petrov Oleg

2004-2008

4 Saisons beim EVZ (2004-2008) 
2 x EVZ-Topscorer

Der Stürmerstar mit 402 NHL-Spielen und Stammspieler der russischen Nationalmannschaft kam 2004 von Genf nach Zug und sorgte mit seinen Toren und Dribblings für Spektakel im Hertistadion. Während der Saison 2007/2008 wechselte er zu Bars Kazan in die russische KHL, wo er noch bis weit über 40 im Einsatz stand.

#15 Fritsche John

1986-1991

5 Saisons beim EVZ (1986-1991)

Dank dem kanadischen Erfolgstrainer Andy Murray kam 1986 neben Topscorer Red Laurence auch noch Flügelrakete John Fritsche vom NLA-Klub Ambri zum EVZ in die Nationalliga B. Der bullige Bandenhobel begeisterte mit krachenden Checks und unwiderstehlichen Flügelläufen das Zuger Publikum und war als Teil der Paradelinie Fritsche-Laurence-Muller einer der Schlüsselspieler beim zweiten NLA-Aufstieg 1987. 1991 wurde der Kanadaschweizer von Lugano wieder ins Tessin gelockt.

#15 Holzer Matthias

1997-1999

2 Saisons beim EVZ (1997-1999) 
Schweizermeister mit dem EVZ 1998

Matthias Holzer gewann mit Kloten (1995 und 1996) und dem EVZ (1998) in vier Jahren dreimal den Meistertitel. Der disziplinierte Defensivstürmer erfüllte zuverlässig jeden Auftrag des Trainers, wenn’s sein musste auch als Verteidiger. Nach 2 Zuger Jahren wechselte er 1999 nach Langnau. Dem EVZ verdankt er seinen dritten Meistertitel und seine Ehefrau, die zu seiner Zeit im EVZ-Sekretariat tätig war.

#16 Meier Daniel

1997-2001

9 Saisons beim EVZ (1990-1995 und 1997-2001)
Schweizermeister mit dem EVZ 1998

Der schnelle Flügelstürmer schaffte 1990 den Sprung vom EVZ-Nachwuchs in die erste Mannschaft und gewann mit dem EVZ 1998 den Meistertitel. 2001 verliess er den EVZ Richtung Rapperswil, 2010 beendete er seine zwei Jahrzehnte lange NLA-Karriere beim SC Bern mit einem zweiten persönlichen Meistertitel.

#16 Probst Paul

1972-1980

8 Saisons beim EVZ (1972-1980) 
1 x EVZ-Topscorer

Es war eine Transfer-Sensation im Schweizer Eishockey, als Paul Probst 1972 vom NLA-Klub La Chauxde- Fonds zum EVZ in die erste Liga wechselte. Der Center war aktueller Nationalspieler und mit den Jurassiern gerade zum fünften Mal hintereinander Meister geworden. In der nächsten Jahren dirigierte er die EVZ-Paradelinie Jenni-Probst-Huber und führte den EVZ von der ersten Liga in die Nationalliga A.

#17 Christoffel Paul

1981-1988

7 Saisons beim EVZ (1981-1988)

Der technisch versierte Stürmer kam 1981 vom NLA-Klub Arosa nach Zug und gehörte beim EVZ regelmässig zu den besten Schweizer Scorern. Aufgrund seiner leger wirkenden Art musste er sich immer wieder vorwerfen lassen, sein grosses Talent nicht voll auszuschöpfen. Dabei war er von 1981 bis 1985 unter den 4 besten EVZ-Scorern. Ein Jahr nach dem NLA-Wiederaufstieg 1987 verliess er den EVZ Richtung Rapperswil.

#18 Dekumbis Robert

1973-78

5 Saisons beim EVZ (1973-78)

Der ältere der beiden Dekumbis-Brüder kam 1973 zum EVZ und stürmte mit den Zugern in die Nationalliga B (1974) und in die Nationalliga A (1976). Zusammen mit dem Finnen Jorma Peltonen und dem Ostschweizer Talent Walter Pfister bildete er beim NLA-Aufstieg 1976 die zweite Zuger Toplinie neben dem Paradesturm Jenni-Probst-Huber. Sein jüngerer Bruder Reto, der es bis zum Nationalspieler brachte, stürmte von 1975-1979 ebenfalls für den EVZ.

#18 Jufer Hansjörg

1967-1970

3 Saisons beim EVZ (1967-1970)
1 x EVZ-Topscorer

Der kleine wirblige Flügelstürmer gehörte in den ersten drei Saisons der EVZ-Geschichte zu den auffälligsten Stürmern. In der ersten Saison teilte er sich mit Oski Huber den Titel des EVZ-Topscorers, in der zweiten Saison schaffte er mit den Zugern den Aufstieg in die 1. Liga.

#18 Landis Rolf

1971-1976 & 1978-1981

8 Saisons beim EVZ (1971-1976 und 1978-1981)

Der in Zug aufgewachsene Stürmer spielte acht NLB-Saisons für den EVZ und war während mehreren Jahren Captain der Mannschaft. Seine Highlights waren der Aufstieg in die NLB 1974 und in die NLA 1976.

#18 Rötheli André

1995-2001

6 Saisons beim EVZ (1995-2001) 
Schweizermeister mit dem EVZ 1998 
1 x EVZ-Topscorer

Der Filigran-Techniker war während 6 Saison der beste Schweizer Stürmer beim EVZ und Captain der Zuger Meistermannschaft 1998. Nach internen Unstimmigkeiten verliess er 2001 den EVZ und gewann mit Lugano (2003) und Bern (2004) noch zwei weitere Titel. Als Sportchef bei den Kloten Flyers ist er heute noch im Eishockeybusiness tätig.

#18 Schädler René

1982-1990

8 Saisons beim EVZ (1982-1990)

Das Zuger Eigengewächs kam beim NLB-Wiederaufstieg 1982/83 in die erste EVZ-Mannschaft und verteidigte seinen Stammplatz bis in die Nationalliga A. Dank disziplinierter Defensivarbeit, hartem Körpereinsatz und stets totalem Engagement hatte der Zweiweg-Stürmer stets das Vertrauen seiner Trainer.

#19 Fischer Marco

1990-1992 & 1997/98

3 Saisons beim EVZ (1990-1992, 1997/98) 
Schweizermeister mit dem EVZ 1998

Während sein prominenter jüngerer Bruder Patrick den Meistertitel mit dem EVZ verpasste, schaltete Marco Fischer im richtigen Moment ein Zwischenjahr beim EVZ ein. Er kehrte genau auf die Meistersaison vom NLB-Klub Luzern zu seinem Stammklub zurück und zog ein Jahr später wieder weiter Richtung Langnau. Seinen Beitrag zum Zuger Titelgewinn 1998 leistete er als physisch starker Stürmer im vierten Block. Im letzten Finalspiel gegen Davos stellte er mit seinem Tor zum 1:0 die Weichen auf Titelgewinn.

#19 Huber Ueli

1967-1970 & 1971-1974

6 Saisons beim EVZ (1967-1970 und 1971-1974)

Die Entstehung des EVZ ist wesentlich mit der Zuger Garagisten-Familie Huber und den drei Brüdern Engelbert, Ueli und Oskar verbunden. Während Engi als Funktionär vom Materialwart bis zum Präsidenten alle Ämter bekleidete, stürmte Ueli in den ersten Jahren des neu gegründeten EVZ noch neben seinem Bruder Oskar. Nach dem NLB-Aufstieg 1974 gab er seinen Rücktritt bekannt und widmete sich wieder ganz den beruflichen Aktivitäten der Familie Huber.

#19 Kress Michael

2006-2011

5 Saisons beim EVZ (2006-2011)

Michael Kress hatte mit Kloten (1996) und Davos (2002 und 2005) bereits drei Meistertitel gewonnen, als er 2006 zusammen mit Björn Christen vom HCD zum EVZ wechselte. Bis zum Saisonstart 2011 lieferte er in Zug grundsolide Defensivarbeit ab, dann musste er seine Karriere wegen einer chronischen Verletzung vorzeitig beenden.

#19 Laurence Red

1986-1991

5 Saisons beim EVZ (1986-1991) 
5 x EVZ-Topscorer

Donald „Red“ Laurence kam 1986 auf ungewöhnliche Art von Ambri zum EVZ: Der kanadische Torjäger hatte sich beim EVZ selber schriftlich um einen Job beworben. Der Vollstrecker mit dem Raketenschuss schoss die Zuger in die Nationalliga A und wurde fünfmal hintereinander EVZTorschützenkönig. Seine 62 Tore in der ersten EVZ-Saison sind bis heute Klubrekord.

#20 Huber Oskar

1967-1979

12 Saisons beim EVZ (1967-1979) 
2 x EVZ-Topscorer

Der Ur-Zuger spielte schon beim Baarer Schlittschuhclub auf dem Lättich-Weiher, war bei der EVZGründung dabei und erlebte den ganzen Aufstieg von der zweiten Liga bis in die Nationalliga A an vorderster Front. Er war als Captain jahrelang die EVZ-Galionsfigur und erlebte seine erfolgreichsten Zeiten im legendären Paradesturm mit den Nationalspielern Heinz Jenni und Paul Probst.

#20 Neuenschwander Philipp

1980-1986 & 1988-1997

15 Saison beim EVZ (1980/81-1985/86, 1988/89-1996/97)
EVZ-Topscorer 1983.

Der torgefährliche Flügelstürmer schoss in 546 Spielen 222 Tore für den EVZ. In seinen zwei Jahren beim HC Davos (1986-88) schaffte das Zuger Eigengewächs den Sprung in die Nationalmannschaft und bestritt insgesamt 51 Länderspiele. Von 2001 bis 2004 amtierte der langjährige Captain als Sportchef beim EVZ.

#21 Amsler Hansruedi

1982-1988

6 Saisons beim EVZ (1982-1988)

Hansruedi Amsler startete seine EVZ-Karriere mit dem NLB-Wiederaufstieg in der Saison 1982/83 und feierte mit dem Zuger Team 1987 den ersten Aufstieg in die Nationalliga A. Er gehörte zu den jungen EVZ-Talenten, die in diesen Jahren den Sprung in die erste Mannschaft schafften. Nach der ersten Zuger NLA-Saison wechselte er zum NLB-Klub Rapperswil, wo er mit 62 Scorerpunkten für Furore sorgte.

#21 Capeder Urs

1978-1982 & 1984-1987

7 Saisons beim EVZ (1978-1982 und 1984-1987) 
1 x EVZ-Topscorer

Der im EVZ-Nachwuchs gross gewordene Stürmer schaffte ein Jahr nach dem NLA-Abstieg 1977 den Sprung in die erste Mannschaft und gehörte danach zu den regelmässigen Torschützen. Beim EVZAbstieg in die erste Liga 1982 gewann er wenigstens die interne Topscorerwertung, was ihm den Transfer nach Lugano ermöglichte. 1984 kehrte Capeder zum EVZ zurück, nach dem zweiten NLAAufstieg 1987 beendete er seine Karriere.

#21 Fischer Patrick

1991-1997, 2003-2006 & 2007-2009

11 Saisons beim EVZ (1991-1997, 2003-2006 und 2007-2009) 
2 x EVZ-Topscorer

Der im EVZ-Nachwuchs gross gewordene Nationalstürmer (181 Länderspiele) wurde Meister mit Lugano (1999) und Davos (2002), gehört aber trotzdem zu den Legenden des EVZ. Gleichzeitig mit Sean Simpson (von Hamburg) kehrte er 2003 nach Zug zurück, wurde zweimal Topscorer und schaffte als erster EVZ-Spieler den Sprung in die NHL (2006, Phoenix Coyotes) und KHL (2007, St. Petersburg). 2013 startete er seine zweite Karriere als NLA-Headcoach beim HC Lugano.

#22 Jensen Steven-Allan

1983-1985

2 Saisons beim EVZ (1983-1985) 
1 x EVZ-Topscorer

1983 suchten die EVZ-Verantwortlichen den idealen Partner für Weltklasse-Center Ivan Hlinka und wurden überraschend in der österreichischen Liga fündig: Von Graz konnte der US-Amerikaner Steven Allan Jensen ins Hertistadion geholt werden. Der Flügelstürmer mit 450 NHL-Einsätzen verzauberte zusammen mit der tschechischen Legende die Zuger Fans. Dennoch kehrte er 1985 nach Nordamerika zurück, weil der neue EVZ-Trainer Dan Hobér die damals einzige zur Verfügung stehende Ausländerposition mit dem kanadischen Verteidiger Greg Theberge besetzen wollte.

#22 Mctavish Dale

#22 Müller René

1984-1990 & 1992/93

7 Saisons beim EVZ (1984-1990 und 1992/93)

Der im EVZ-Nachwuchs gross gewordene Center stürmte insgesamt 7 Saisons für den EVZ und feierte 1987 als persönlichen Höhepunkt den zweiten Zuger Aufstieg in die Nationalliga A. 1993 wechselte er zum HC Davos, wo er seine Punkteproduktion deutlich verbessern konnte. 2003 gab er seinen Rücktritt vom Aktivsport bekannt und begann beim HCD seine zweite Karriere hinter der Bande, zuerst als Assistenztrainer, dann als Headcoach Elitejunioren und Sportchef des NLA-Teams.

#22 Niggli Stefan

1998-2003

5 Saisons beim EVZ (1998-2003)

Stefan Niggli kam in der Saison 1 nach dem Titelgewinn 1998 zu seinen ersten Einsätzen im Zuger NLA-Team. Der U-20-Nationalspieler vermochte sich beim EVZ aber nie richtig durchzusetzen und wechselte 2003 zu Olten in die Nationalliga B, wo er regelmässig spielen und punkten konnte.

#23 Kochlöfl Jaroslav

1971/72

1 Saison beim EVZ (1971/72) 
1 x EVZ-Topscorer

Jaroslav Kochlöfl war im Grunde genommen der erste Ausländer beim EVZ. Als politischer Flüchtling war der vom EVZ verpflichtete Exil-Tschechoslowake damals auch in der ersten Liga spielberechtigt und galt „hockeytechnisch“ nicht als Ausländer. Mit 21 Treffern erwies sich der Stürmer in seiner einzigen Zuger Saison erwartungsgemäss als treffsicherster EVZ-Schütze.

#23 McDougall Bill

1995-1998

3 Saisons beim EVZ (1995-1998)
Schweizermeister mit dem EVZ 1998
1 x EVZ-Topscorer

Wie Ken Yaremchuk kam auch Starstürmer Bill McDougall aus einer drittklassigen Liga nach Zug (Lublijana, Slowenien) und schlug beim EVZ ein wie eine Bombe. Der Dribbelkönig schoss Tore am Laufmeter und war beim Titelgewinn zusammen mit Wes Walz der Topscorer der Mannschaft. Wegen einer Disziplinlosigkeit neben dem Eis (Trunkenheit am Steuer) wurde sein Vertrag nach dem Meistertitel zum Leidwesen der Fans nicht mehr verlängert.

#24 Eberle Jörg

1997-1999

2 Saisons beim EVZ (1997-1999) 
Schweizermeister mit dem EVZ 1998

Der ehrgeizige Stürmer galt Mitte der Achtziger bis Mitte der Neunziger Jahre als bester Schweizer Spieler und gewann mit Davos (2x) und Lugano (4x) sechs Meistertitel. 1997 hängte er als 36-Jähriger an seine grossartige Karriere noch zwei EVZ-Jahre an und verhalf den Zugern mit seiner Offensivkraft und Routine zum bisher einzigen Titelgewinn der Klubgeschichte. Ein Jahr nach dem siebten persönlichen Titel gab der 193-fache Nationalspieler seinen Rücktritt bekannt.

#24 Camichel Duri

1999-2012

13 Saison beim EVZ (1999-2012)

Duri Camichel kam 1998 von St. Moritz zum EVZ-Nachwuchs und debütierte in der Saison 1999/2000 in der ersten Mannschaft. Bis zu seinem Wechsel nach Rapperswil 2012 trug er 13 Saisons das EVZ-Dress, die letzten 5 Jahre als Captain. Zwischen 2006 und 2009 absolvierte er 32 Einsätze für die Nationalmannschaft, 2007 nahm er an der A-WM in Moskau teil. Im Januar 2014 gab der Bündner nach 693 NLA-Spielen seinen Rücktritt bekannt. Am 28. April 2015 wurde er bei einem Verkehrsunfall in den Ferien in Costa Rica im Alter von erst 32 Jahren jäh aus dem Leben gerissen.

#27 Muller Colin

1986-1999

13 Saisons beim EVZ (1986-1999)
Schweizermeister mit dem EVZ 1998

Der Kanadier mit dem Schweizer Pass kam 1986 zusammen mit seinem Bruder Blair vom NLB-Klub Basel zum EVZ und gehörte über ein Jahrzehnt zu den besten Torschützen und Publikumslieblingen im Hertistadion. Er begründete die Ära der Kanada-Schweizer beim EVZ, die bereits im ersten Jahr mit dem zweiten Aufstieg in die Nationalliga A für Furore sorgte. Der Flügelstürmer wurde 17mal ins Schweizer Nationalteam aufgeboten, heute steht er als Assistenztrainer beim Nationalteam an der Bande.

#28 Oppliger Patrick

1998/99-2011/12

14 Saisons beim EVZ (1998/99-2011/12)

Der Jurassier kam 1998 von Fribourg zum EVZ und gehörte bis zu seinem Rücktritt 2012 zu den zuverlässigsten und vielseitigsten Spielern der Mannschaft. Ausser im Tor war der gelernte Center überall einsetzbar.

#32 Steffen Franz

1991-1998

7 Saisons beim EVZ (1991-1998) 
Schweizermeister mit dem EVZ 1998

Es spricht für die Qualität der Zuger Meistermannschaft 1998, dass selbst der Center der dritten Sturmlinie für Nationalmannschaftseinsätze aufgeboten wurde. Franz Steffen kam 1991 vom NLBKlub Langnau nach Zug und war als Defensivstürmer mit Scoring-Qualitäten ein wichtiger Teil des EVZMeister- Puzzles.

#37 Walz Wes

1996-1999

3 Saisons beim EVZ (1996-1999) 
Schweizermeister mit dem EVZ 1998 
2 x EVZ-Topscorer

Der Stürmer mit den schnellen Kufen und der unglaublichen Spielübersicht war der unbestrittene Leader der Zuger Meistermannschaft 1998 und (zusammen mit Bill Mc Dougall) auch der überragende Topscorer in den Playoffs der Meistersaison (28 Scorerpunkte). Aufgrund seiner starken Vorstellungen in der Schweiz erhielt der Center ein NHL-Angebot von den Minnesota Wild, wo er jahrelang zu den Leistungsträgern gehörte und 2008 seine Karriere nach 639 NHL-Einsätzen beendete.

#47 Giger Daniel

8 Saisons beim EVZ 
Schweizermeister mit dem EVZ 1998

Der technisch starke und torgefährliche Flügelstürmer kam aus dem EVZ-Nachwuchs und holte mit der ersten Mannschaft 1998 den bisher einzigen Meistertitel. Nach 2 Jahren Fribourg und 3 Jahren Lakers kehrte er 2003 wieder nach Zug zurück, um mit seinen Jugendfreunden Patrick Fischer und Livio Fazio und unter seinem früheren Zuger Trainer Sean Simpson den Neuanfang beim EVZ einzuleiten. 2006 musste er seine Karriere aus gesundheitlichen Gründen beenden und wechselte ins Sportmanagement.

#55 Di Pietro Paul

1999-2004 & 2005-2011

11 Saisons beim EVZ (1999-2004 und 2005-2011)
Topscorer 1999/2000

Der Stanley Cup-Sieger von 1992/93 mit Montreal kam 1999 als Liga-Topscorer von Ambri zum EVZ und spielte sich mit seinen Toren und seiner Leidenschaft in die Herzen des Publikums. Nachdem sein Vertrag 2004 nicht mehr verlängert worden war, kehrte der Kanadier nach dem Erhalt des Schweizer Passes und der damit verbundenen Schweizer Lizenz wieder zum EVZ zurück und wurde bei den Zuger Fans endgültig zur Kultfigur. Als Schweizer Nationalspieler sorgte er mit seinen beiden Toren zum 2:0-Sieg gegen Kanada an den Olympischen Spielen 2006 für Furore.

#57 Grogg Stefan

1996-2002

6 Saisons beim EVZ (1996-2002) 
Schweizermeister mit dem EVZ 1998

Der energiegeladene Stürmer, der keinen Zweikampf scheute, kam 1996 von Biel zum EVZ und gewann mit seiner aggressiven Spielweise und regelmässigen Scorerpunkten schnell die Herzen des Zuger Publikums. 2007 musste er seine Karriere beim EHC Biel aus gesundheitlichen Gründen beenden. Erst später wurde bekannt, dass der ehemalige Zuger Stürmer an der unheilbaren Krankheit ALS leidet.

Der Naming Right Partner BOSSARD hat die Umsetzung der WALL OF FAME ermöglicht und auf sein Werberecht auf der entsprechenden Wand verzichtet.