Spieltag 1 und 2
Vom 15. bis 31. Mai steigt in Zürich und Fribourg die 89. IIHF Weltmeisterschaft. Mit dabei sind auch die beiden EVZ Spieler Dominik Kubalík und Leonardo Genoni. In diesem Artikel halten wir euch auf dem Laufenden, was hinsichtlich EVZ an der WM passiert.
In der Gruppe B besiegen am Freitag Dominik Kubalíks Tschechen Dänemark sicher mit 4:1. Das Highlight aus EVZ Perspektive? In der 9. Minute entwischt Kubalík der dänischen Defensive und eröffnet den Torreigen. Am Ende siegt Tschechien sicher mit 4:1, auch der ehemalige Zuger Daniel Vozenilek trägt sich in die Torschützenliste ein.
In der Gruppe A lanciert die Schweiz die Heim-WM auf die bestmögliche Art und Weise. Im Auftaktspiel gegen die USA nehmen die Schweizer Revanche am letztjährigen Final-Gegner USA und gewinnen mit 3:1. Der Schweizer Fels in der Brandung heisst einmal mehr Leonardo Genoni. Der Zuger Torhüter – letztjähriger WM-MVP – muss sich nur einmal bezwingen lassen und steht am Ursprung des Schweizer Erfolgs.
Am Samstag bestreiten sowohl Tschechien (in Fribourg) als auch die Schweiz (in Zürich) erneut das Abendspiel. Für Dominik Kubalík läufts nicht nach Wunsch, die Tschechen verlieren überraschend gegen Slowenien, der EVZ Spieler bleibt ohne Torerfolg. Die Schweiz siegt derweil erneut, das Tor hütet Sandro Aeschlimann, Leonardo Genoni bleibt ohne Einsatz.
Spieltag 3
Nach einem freien Sonntag, geht das WM-Turnier für die Schweizer und die Tschechen am Montag weiter. Und sowohl Leonardo Genoni als auch Dominík Kubalik fahren ein Erfolgserlebnis ein. Genoni feiert mit der Schweiz vor einer elektrisierenden Kulisse einen 6:1-Kantersieg über Deutschland. Der EVZ Goalie muss sich in seinem 50. (!) WM-Spiel erst kurz vor Schluss bezwingen lassen, hat nun 120 WM-Minuten gespielt und nur zwei Gegentore kassiert.
Grund zum Jubeln hat auch Dominik Kubalík. Nach einer ärgerlichen Niederlage gegen Slowenien sind die Tschechen zurück in der Spur. Und wie: Sie bezwingen Schweden mit 4:3, Kubalík darf im Powerplay ran und trifft in Überzahl zum zwischenzeitlichen 2:0 im ersten Drittel.
Übersicht: Genoni an der WM
An einer Heim-WM auflaufen und reelle Chance auf Gold haben – das können nur die wenigsten Eishockey-Profis. EVZ Goalie Leonardo Genoni ist einer davon. Er bildet gemeinsam mit Sandro Aeschlimann (HC Davos) und Reto Berra (Fribourg Gottéron) das Schweizer Goalie-Trio für die WM 2026. Genoni ist im Schweizer Team ein fester Anker. Beim Silbermedaillengewinn vor einem Jahr wurde der Zuger gar zum Turnier-MVP gewählt und hat auch jetzt – nach dem Viertelfinal-Aus mit dem EVZ – die gesamte WM-Vorbereitung bestritten.
Mit Attilio Biasca fungiert zudem ein zweiter Spieler mit grossem EVZ Bezug im Schweizer WM-Kader von Trainer Jan Cadieux. Biasca stammt aus der Zuger The Hockey Academy und etablierte sich danach in der ersten Mannschaft. Letzten Sommer wechselte Biasca zu Fribourg Gottéron, wurde Schweizer Meister – und wird nun mit seinem persönlich ersten WM-Aufgebot belohnt.
Der Schweizer Spielplan (alle Partien in Zürich):
Schweiz-USA 3:1 (2:0, 0:0, 1:1) – Genoni 60′ im Schweizer Tor
Schweiz-Lettland 4:2 (0:0, 2:1, 2:1) – Genoni ohne Einsatz
Schweiz-Deutschland 6:1 (0:0, 5:0, 1:1) – Genoni 60′ im Schweizer Tor
20. Mai, 16.20 Uhr: Schweiz-Österreich
21. Mai, 20.20 Uhr: Schweiz-Grossbritannien
23. Mai, 16.20 Uhr: Schweiz-Ungarn
26. Mai, 20.20 Uhr: Schweiz-Finnland
Übersicht: Kubalík an der WM
Mit Dominik Kubalík nimmt ein zweiter aktueller Kaderspieler des EVZ an der diesjährigen WM teil. Kubalík holte sich gleich in seiner Premieren-Saison mit dem EVZ die klub-interne Topskorer-Krone. Wie Genoni absolvierte auch er die komplette Vorbereitung mit den Tschechen. Ein Duell Genoni-Kubalík wäre erst in der K.o-Phase möglich, Kubalík und seine Tschechen tragen ihre Vorrundenpartien in der Gruppe B in Fribourg aus.
Mit Daniel Vozenilek steht auch ein Ex-Zuger im Aufgebot der Tschechen. Vozenilek hat die letzten beiden Saisons beim EVZ verbracht und wechselt auf die kommende Spielzeit zurück in seine Heimat Tschechien.
Der Tschechien-Spielplan (alle Partien in Fribourg):
Tschechien-Dänemark 4:1 (2:0, 0:0, 2:1) – Kubalík mit Tor zum 1:0
Tschechien-Slowenien 2:3 n.V. (0:1, 2:0, 0:1) – Kubalík ohne Tor
Tschechien-Schweden 4:3 (3:2, 1:1, 0:0) – Kubalík mit Tor zum 2:0
20. Mai, 16.20 Uhr: Tschechien-Italien
23. Mai, 16.20 Uhr: Tschechien-Slowakei
25. Mai, 16.20 Uhr: Tschechien-Norwegen
26. Mai, 20.20 Uhr: Tschechien-Kanada
