Jan Daron hat an der U18-Weltmeisterschaft in Polen den nächsten Meilenstein seiner jungen Karriere erreicht. Mit der Schweizer Nationalmannschaft schaffte der EVZ Stürmer den direkten Wiederaufstieg in die Top-Division. Die Schweiz gewann alle fünf Spiele: 6:1 gegen Polen, 10:2 gegen Slowenien, 5:1 gegen Ungarn, 3:2 gegen Kasachstan und 6:5 gegen die Ukraine. Jan Daron spielte in der ersten Sturmreihe mit Jonah Neuenschwander (EHC Biel-Bienne) und Tim Münger (SC Bern) und bereitete drei Tore vor. Die Erwartungen an der WM war klar: Die Schweiz sollte schnellstmöglich zurück in die Beletage. Entsprechend froh sei er, dass das Team dieses Ziel erreicht habe.
Für den Zuger war es bereits der zweite internationale Erfolg innert kurzer Zeit: 2025 gehörte er am European Youth Olympic Festival zum Schweizer Goldteam. Auch auf Klubebene sammelte er in der abgelaufenen Saison wertvolle Erfahrungen. Mit dem U21-Elit-Team des EVZ scheiterte er im Playoff-Viertelfinal erst nach fünf Spielen an den favorisierten GCK Lions. Insgesamt absolvierte das Talent in der Saison 2025/26 fast 80 Partien, darunter neun Einsätze im National-League-Team, in denen ihm ein Tor gelang. Jan Daron ist nicht nur auf dem Eis leistungsorientiert: Parallel macht er seine KV-Ausbildung im EVZ Programm The Hockey Academy.
Die lange Saison habe ihn stark gefordert. Vor allem mental habe er viel gelernt, erklärt der 17-Jährige. Auf National-League-Niveau habe er mit Druck umgehen müssen. «Anfangs war ich sehr nervös vor den Spielen», schildert Jan Daron. Auch die Atmosphäre habe ihn zunächst abgelenkt, doch mit der Zeit habe sich das gelegt. Jetzt steht für ihn zunächst die Erholung im Vordergrund. Er werde zwar normal zur Schule gehen, aber mit dem Sommertraining zwei Wochen später beginnen als die anderen. Die freie Zeit wolle er mit nahestehenden Personen verbringen. Besonders freut sich Jan Daron darauf, wieder einmal mit seinem Vater Tennis zu spielen. An die nächste Saison denkt er noch nicht. Er kennt seinen Weg: «Ich gehe einen Schritt nach dem anderen.»
