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Trendwende in Rapperswil?

Zum Start in die Regular Season folgten auf zwei Siege zwei Niederlagen. Welches Gesicht zeigt der EVZ heute in Rapperswil? 

5:0 in Lausanne, 6:2 in Davos. Dann ein 2:3 nach Verlängerung in Lugano und ein 3:5 in Langnau. Beim EVZ halten sich Siege und Niederlagen nach vier Auftritten in der neuen Saison momentan die Waage. 

 

Das wird sich heute Abend beim fünften Spiel in Rapperswil wieder ändern. Doch in welche Richtung schlägt das Pendel aus? 

UNSER EVZ

In der Defensive hat der EVZ in dieser Saison bislang geglänzt. In sieben Vorbereitungsspielen und den ersten drei NL-Partien hat der EVZ nie mehr als drei Gegentore erhalten. Auch am Freitag in Langnau sieht es nach dem ersten Drittel (2:0-Führung) danach aus. Doch dann ziehen die Zuger ein schwaches Drittel ein und kassieren im Mittelabschnitt so viele Gegentore wie noch nie in einem ganzen Spiel diese Saison. Trainer Lauri Marjamäki sagt: «Man kann nicht ein ganzes Spiel dominieren. Aber wir müssen schauen, dass wir in jenen Phasen die Ordnung nicht verlieren.»

 

An der Verletzten-Front sieht es derweil besser aus. Gregory Hofmann hat sein Comeback schon letzten Dienstag in Lugano gegeben. Dominik Kubalík wird im Medical Report neu als «day-to-day» geführt, David Sklenicka ist krank. Verzichten muss Marjamäki weiterhin auf Mike Künzle und Lino Martschini. 

UNSER GEGNER

An die Rapperswil-Jona Lakers hat der EVZ eigentlich gute Erinnerungen. Natürlich ist da die 0:6-Ohrfeige aus der Vorsaison. Aber in den Pre-Playoffs hatte man die damals formstarken Lakers im Griff und sicherte sich einen Playoff-Platz in Hin- und Rückspiel auf souveräne Art und Weise. Und: Zum Auftakt der Pre-Season überfuhr der EVZ bei der Marjamäki-Premiere an der Zuger Bande die Rapperswiler mit 8:1. Zu viel sollte aus so einem Resultat aber nicht interpretiert werden. 

 

Denn gut sechs Wochen später sind auch die Lakers gut in die Gänge gekommen. Sie liegen nach sechs Partien auf dem guten vierten Rang und haben auch zwei Zähler mehr als der EVZ auf dem Konto. Allerdings hat Blau-Weiss zwei Spiele weniger bestritten. Klar ist: Siegen die Zuger heute nach 60 Minuten, ziehen sie in der Tabelle am SCRJ vorbei. 

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