Am Dienstag fand der EVZ in Rapperswil auf die Siegestrasse zurück. Diesen Schwung gilt es nun beim nächsten Gastspiel am Sonntag in Genf (14:00) mitzunehmen. Die Grenats erfreuen sich nach einem misslungenen Start in die Saison inzwischen einer starken Form.
UNSER EVZ
Nach den zwei deutlichen Startsiegen zum Saisonauftakt fing der EVZ beim HC Lugano sowie den SCL Tigers durchaus vermeidbare Niederlagen ein. Umso wichtiger war die Reaktion am Dienstag im Hirzel-Derby gegen die Rapperswil Jona Lakers. Beim überzeugenden 5:2-Auswärtssieg sprach Coach Lauri Marjamäki im Nachgang der Partie vom besten Startdrittel, seit er Trainer in Zug sei.
Der Sieg ging einher mit mehreren Premieren: Im Tor feierte Mathieu Croce ein mehr als gelungenes Debüt, zudem konnten sich Jacob Moverare sowie Nik Petrovic zum ersten Mal als EVZ Torschützen feiern lassen.
Die Langzeitverletzten Mike Künzle sowie Lino Martschini stehen auch in Genf noch nicht zur Verfügung. Anders präsentiert sich die Situation bei Dominik Kubalík sowie den zuletzt kranken David Sklenička und Elia Riva, bei welchen eine baldige Rückkehr in Sicht ist.
UNSER GEGNER
Den Start in die neue Saison hat sich Genève-Servette definitiv anders vorgestellt. Nach drei Spielen fanden sich die Calvinstädter am Tabellenende wieder. Danach reihte der Meister von 2023 jedoch vier Siege am Stück auf und grüsst inzwischen als Tabellenzweiter. Am Mittwoch ging dann aber ein spektakuläres und hitziges Derby gegen Lausanne mit 5:6 nach Penaltyschiessen verloren. Dabei liess sich auch Topscorer Jesse Puljujärvi, der zweitbeste Scorer der Liga zu einem Check gegen den Kopf hinreissen. Aus diesem Grund wurde gegen Puljujärvi ein ordentliches Verfahren der Liga eingeleitet, sein Einsatz am Sonntag ist fraglich.
Beim Duell gegen die Genfer kommt vielen EVZ Fans unweigerlich das Jahr 2021 in den Sinn. In der Finalserie setzte man sich damals ohne Niederlage durch und brachte nach 23 Jahren den Pokal zurück nach Zug. Im Halbfinal zwei Jahre später revanchierten sich die Westschweizer jedoch und gewannen die Serie. In der letzten Saison war die Direktbilanz ausgeglichen, beide Teams gewannen je zwei Partien.
Ein spezielles Spiel dürfte es für Eric Schneller sowie Mathieu Croce sein. Schneller verbrachte die letzten Jahre in Genf und brachte es dabei auf über 70 NL-Spiele. Croce seinerseits ist ein Kind der Stadt, wechselte aber bereits mit 15 Jahren nach Davos.

