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Freundschaften ruhen für 60 Minuten

Nach der deutlichen Niederlage in Fribourg will das EVZ Women’s Team am Mittwoch (20:15 Uhr) gegen die ZSC Lions eine Reaktion zeigen. Für die wiedergenesene Alina Marti ist es zugleich eine Rückkehr an ihre alte Wirkungsstätte.

 

UNSER EVZ

Nach drei Siegen in Folge musste das EVZ Women’s Team am Sonntag in Fribourg einen Rückschlag hinnehmen. Bei der 1:6-Niederlage gegen die Gottéron Ladies blieb das Team unter den Erwartungen. Jedoch fiel das Resultat klarer aus, als es der Spielverlauf vermuten lassen würde. Und auch auf der Verletztenliste finden sich nach wie vor einige Spielerinnen wieder. Nichtsdestotrotz will die Mannschaft von Head Coach Daniela Diaz im morgigen Prestige-Duell ein anderes Gesicht zeigen und auf die Siegesstrasse zurückkehren.

 

Eine der wenigen positiven Nachrichten vom Sonntag war definitiv das Comeback von Alina Marti. Nach über einem Monat Verletzungspause stand die Nati-Stürmerin erstmals wieder auf dem Eis. «Abgesehen vom Resultat kann ich zufrieden sein mit meinem Comeback. Es fühlte sich gut an, wieder mit dem Team auf dem Eis zu stehen.» Für das Duell gegen den ZSC, mit welchem Marti zwischen 2022 und 2024 dreimal Schweizer Meisterin wurde, fordert sie aber auch eine  Reaktion:  «Wir müssen sicherlich ein wenig hungriger sein. Ich denke, die Einstellung stimmt, wir müssen einfach weiterarbeiten, dann fallen sie auch wieder auf unsere Seite.» Das Spiel in Zürich ist vorerst das letzte Auswärtsspiel, nächste Woche folgt dann die langersehnte Rückkehr in die OYM hall.

 

 

UNSER GEGNER

Auch die ZSC Lions haben in der noch jungen Saison bereits Höhen und Tiefen erlebt. Nach der 0:2-Auftaktniederlage gegen Davos folgte ein deutlicher 7:0-Erfolg in Neuenburg. Anschliessend mussten sich die Zürcherinnen Fribourg knapp mit 2:3 geschlagen geben, ehe sie gegen Davos nach Penaltyschiessen und gegen Lausanne mit 4:0 gewannen. Nach einer weiteren Niederlage in Bern liessen die Löwinnen am vergangenen Sonntag beim 8:0 gegen Neuchâtel wiederum ihre offensive Qualität aufblitzen.

 

Nicht nur für Marti, sondern auch für Mara Frey ist das morgige Duell in der Swiss Life Arena ein Duell gegen die ehemaligen Teamkolleginnen. Während Frey diesen Sommer zum EVZ stiess, war Marti bereits in der letzten Saison Teil des Meisterteams in Zug. Trotzdem pflegt die 22-jährige Stürmerin weiterhin  enge Freundschaften zu zahlreichen Spielerinnen aus Zürich: «Gegen den ZSC zu spielen, ist immer noch sehr speziell. Ich bin mit ganz vielen Spielerinnen nach wie vor sehr eng befreundet», erzählt Marti. Entsprechend gross ist die Vorfreude auf das Wiedersehen. Auch die Nervosität sei bei diesen Spielen jeweils etwas ausgeprägter.

 

Auf dem Eis werden die Freundschaften für 60 Minuten jedoch vorerst in den Hintergrund rücken. 

 

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